Oesterreich in Viertelfinals, Kanada mit 3 Niederlagen!

Nach gut der Hälfte aller Vorrundenspiele bahnt sich in den beiden WM-Gruppen die eine oder andere Ueberraschung an. So führt der Underdog Oesterreich in der Gruppe A mit 5 Siegen aus 5 Spielen die Gruppe an und hat sich schon sicher für die Viertelfinals qualifiziert. Dahinter stehen ebenfalls die überraschenden Franzosen die sich zwar gegen die Oesterreicher geschlagen geben mussten aber sonst 3 Spiele gewonnen haben. Danach folgt Schweden und Finnland vor Deutschland und Kanada. Die Kanader haben erst 1 Punkt geholt und mussten 3mal als Verlierer vom Eis. Ein bitterer Start in die WM für die stolzen Erfinder des Eishockeys. Russland und Weissrussland folgen am Schluss der Tabelle wobei beide Teams noch nicht viele Partien ausgetragen haben.

In der Gruppe B haben die USA bereits alle Vorrundenspiele absolviert. Die Amis konnten 4mal gewinnen und mussten 3mal als Verlierer vom Eis. Eine Bilanz die für die Viertelfinals reichen wird. Dahinter liegt die Schweiz mit 8 Punkten sowie Dänemark und Norwegen mit je 6 Zähler, beide Teams haben aber noch eine reine Veste und das Punktemaximum aus je 2 Spielen geholt. Auf Rang 5 steht Lettland, danach folgen Favorit Tschechien, Ukraine und die Slowakei die bei erst einem Zähler aus 3 Partien steht. Der Kampf um die 4 ersten Plätze wird sehr spannend sein.

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Ösis deklassieren Franzosen mit 8:2

Nach Ende der NHL-Saison wurden mit Jay und Flill zwei starke PSHL-GMs wie in jedem Jahr zu „kleinen“ Eishockeynationen gerufen. Österreich mit Raffl und Grabner, Frankreich mit Roussel und Bellemare, danach gähnende Leere, einzig der Speed sprach für Österreich. Coach Jay, der noch mit dem Stachel des verlorenen NHL-Finals anreiste, hatte seine Truppe so heiß gemacht, wie nur möglich. Die erste Viertelstunde kam aber noch nichts zählbares heraus. Dann brach der Damm, und wie er brach. Binnen fünf Minuten hatten die Österreicher das Spiel entschieden. Zwerger, Ganahl, Komarek und Rossi machten zwischen 15:15 und 19:59 fix vier Tore und überrumpelten die Franzzosen nach allen Belangen. Ein „Gschmäckle“ hatte dabei das dritte Tor der Alpenrepublik – es war nicht ganz ersichtlich, wie der Puck, und ob er überhaupt je, den Weg ins Tor gefunden haben sollte. Bei Frankreich war offensichtlich, dass Coach Flill seinen Coachingstil noch nicht an seinen neuen Kader angepasst hatte – hier sprach vermutlich auch die Tatsache für den Österreicher Coach, dass dieser jahrelange Erfahrung mit Trümmertruppen aus der Alpenliga hat. Nachdem Rossi auf 5:0 gestellt hatte, machte Damien Fleury zu Beginn des Schlussabschnitts zwar das 5:1, das war aber allenfalls noch Kosmetik. Vanek erhöhte auf 6:1, Fleury verkürzte nochmal, Ulmer und Hundertpfund erhöhten bis zum Schlusspfiff auf 8:2. Die Österreicher freuten sich nach dem Spiel sehr, wissen aber auch, dass die entscheidenden, noch schwereren Duelle gegen Russland, Schweden und Deutschland noch anstehen – das Viertelfinale ist noch lange nicht erreicht.

Eishockey-Cup in Klagenfurt: Österreich zwang Frankreich in die ...


 

Pittsburgh Penguins ist Stanley Cup Champion 2020!

Was war Spiel 5 für ein Thriller und der Beweis dafür, wie nervenstark die Jets am Ende doch sind. Nach dem die Pens tatsächlich ein 0:3 gegen sich in ein 3:3 verwandelt hatten, schlugen die Jets nochmal zu und packten somit den vielzitierten „Strohhalm“. Die Serie ist damit offener als zuvor und die Jets genießen in Spiel 6 Heimrecht. An dieser Serie haben wohl nicht nur die Fans Ihre Freude, sondern auch die Buchmacher. Denn es ist fast unvorhersehbar, was diese Serie noch so für Wendungen und Spannungsmomente beinhalten wird. Beide GMs waren vor dem Match nicht für ein Interview zu haben. Die (An-)Spannung auf beiden Seiten förmlich greifbar. So ging es also rein in Spiel 6 und von der ersten Sekunde an war es ein Kampf auf Biegen und Brechen. Beide GMs hatten einen Plan, aber am Ende sollte es ein Psychokrimi werden. So viel stand fest. Die Pens hatten den durchaus besseren Start und zeigten sich gewohnt effektiv vor dem Tor. Es war zu spüren, dass die Mannen um GM Flill um alle Fälle Spiel 7 verhindern wollten. Aber auch die Winnipeg Jets spielten nicht weniger leidenschaftlich und hauten sich in alles rein, fingen sich aber in der Anfangsphase zwei Gegentore. Sollte es das schon gewesen sein? Sicher nicht. Denn GM Jay und seine Jets sind immer am gefährlichsten, wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen. Kurz vor der ersten Drittelsirene sollte also der Anschluss aus spitzem Winkel folgen. Mit einer 2:1 Drittelführung für die Pens ging es also in die Kabine. Die Jets hatten sich was vorgenommen für das zweite Drittel und spielten wieder befreiter auf. Es sollte nicht lange dauern und wieder schlug es im Kasten von Murray ein, identische Position wie beim ersten Schuss, identischer Präzisionsschuss – 2:2! Aber auch das war symbolisch für diese Serie: Das Momentum wechselte ständig. Die Pens eigentlich psychologisch im Nachteil, wurde doch eine 2:0 Führung verspielt, bissen sich jetzt wieder mehr fest im Drittel der Jets. Vor allem sollte von nun an die Defensive um Letang mega stark verteidigen. Die Frackträger konnten wieder einmal in der stärksten Phase der Jets das 3:2 erzielen. Wenn man allein nach den Torschüssen geht, müssten sich die Pens weit hinten anstellen. Aber die Penguins sind halt brutal effektiv. Die Szene des Abends war das 4:2 für die Pens, welches Crosby mit einem traumhaften Schlenzer erzielte. So war kurz vor Drittelende die 2-Tore Führung für die Pinguine wiederhergestellt. Ein psychologischer Tiefschlag für die Jets. Sollte es das letzte Drittel dieser Saison werden? Die Jets hatten natürlich etwas dagegen und stellten alles auf Offensive. Zig weitere Chancen wurden von der wachsamen Defense der Pens und letztendlich von Murray vereitelt. Es war wie verhext für die Jets. Und als aus einem Konter heraus das 2:5 fiel, brachen im Gästebereich der großen Arena alle Dämme. Die Jets versuchten in den letzten Minuten nochmal alles. Aber die Gewissheit war da: der Stanley Cup 2020 geht an die Pittsburgh Penguins! GM Flill schnappt sich also nach der Finalniederlage im letzten Jahr seinen ersten Titel. Das große Ziel ist Realität geworden! Endstand Spiel 6: 5:2 (2:1/2:1/1:0). Serienendstand: 4:2 für die Pens und damit ist Pittsburgh Stanley CUP Champion 2020! Herzlichen Glückwunsch!

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Winnipeg meldet sich zurück und verkürzt auf 3-2!

Spiel 5, die Jets mit dem Rücken zur Wand. Lange hatten Team, Trainer, Manager und externe Berater nach der herben 3:7-Pleite in Spiel 4 zusammengesessen, viele Szenarien wurden durchgespielt. Aus Frust über das eigene Unvermögen, die fehlende Lockerheit wurde ein Kabinenfest, das sich gewaschen hatte. Die Jets taten einfach so, als wäre die Saison bereits gelaufen. Wenn man gegen die Penguins verlieren würde, dann nur komplett ohne Druck, locker aus der Hüfte und ohne Ärger, Wut und Frustration.Munter rein in die Begegnung, die Jets mit viel Geschwindigkeit, starken offensiv geführten Zweikämpfen und somit auch dem ersten Treffer. Über Kapitän Blake Wheeler und Josh Morrissey lief die Scheibe flüssig an der blauen Linie lang zu Dylan DeMelo, der aktivierte Hammertime, 1:0 für die Gäste! Da waren 5:26 gespielt, die Jets mit der Leichtigkeit der sicheren Niederlage im Rücken plötzlich oben auf. Auch im zweiten Drittel passte vor allem die Defensive der Jets endlich mal richtig gut, Pittsburgh kam selten zu guten Möglichkeiten, dazu hatte auch Hellebuyck einen richtig guten Tag erwischt. Das Tor fiel auf der anderen Seite, Adam Lowry hielt beim nächsten Knüppel von der blauen Linie, diesmal von Beaulieu, den Schläger rein und stellte so nach 27 Minuten auf 2:0. Nun aber waren die Hausherren wach, spielten sich im Offensivdrittel fest. Dann aber machten die Pens einen folgenschweren Fehler. Winnipeg wechselte schlecht, Pittsburgh mit einer 5 auf 4 Rush-Chance, doch dann der Abspielfehler. Cody Eakin eilte eigentlich dem langen Wechsel hinterher, plötzlich trudelte ihm aber auf der Mitellinie die Scheibe entgegen. Der 4th-Liner wechselte blitzschnell die Laufrichtung und hatte von der MIttellinie einen Breakaway. Rückhand, Vorhand, Rückhand, man kennt es, 3:0 für Winnipeg. Eine Vorentscheidung? Wohl kaum. 32 Sekunden vor dem Ende des 2. Drittels machte Brandon Tanev zum für Pittsburgh bestmöglichen Zeitpunkt das 1:3 aus Sicht der Pens. Na klar, nun waren die Jets doch wieder ins Grübeln gekommen. Und das rächte sich. 50. Minute, Jared McCann mit dem 2:3, nur eine Minuten später Aston-Reese sogar mit dem Ausgleich zum 3:3. Gästeblock still und geschockt, die Pens oben auch und mit dem Mometum im Rücken. Doch, nunja, die Jets rollten sich nicht auf die Seite. Sie nahmen das Heft wieder in die Hand und trafen 4:39 vor dem Ende tatsächlich nochmal. Scheifele schirmte den Puck auf der rechten Seite stark gegen seinen Gegenspieler ab, legte den Puck quer übers Feld zu Connor, der hatte an der langen Ecke leichtes Spiel gegen Murray und sicherte mit dem 4:3 das sechste Spiel der Serie. Die Jets hatten die Serie schon abgeschrieben und gingen locker in die BEgegnung. Das war, denke ich, der entscheidende Faktor für mich in diesem Spiel. Der Krampf, die Anspannung war weg, die Leichtigkeit kehrte mehr und mehr zurück ins Spiel von Fenerbacee… ääh Winnipeg. In diesem Sinne, morgen steigt Spiel 6

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Auch zweites Auswärtsspiel geht an die Penguins!

Spiel 4 sollte ein psychologisch wichtiges werden. Bei einem Sieg der Jets wäre die Serie ausgeglichen, bei einem Sieg der Pens würde es im nächsten Spiel den ersten „Matchball“ geben. Die Fans freuten sich abermals auf ein taktisch und spielerisches Highlight. Hatten in den drei Spielen zuvor eigentlich immer die Jets den besseren Start, so kamen diesmal die Pens besser ins Spiel und schossen sich relativ zügig zu einer 2:0-Führung. Der Gästeblock tobte. Allerdings haben die Jets mit GM @Jay-Jay einen echten Trainerfuchs hinter der Bande, welcher schon etliche Comebacks in den letzten Jahren gezeigt hat. Ein paar taktischen Kniffe und die Jets bestimmten in den nächsten 10 Minuten das Spiel und glichen zum 2:2 aus. Die Pens mussten sich jetzt zusammenreißen und taten dies auch. Kurz vor der Drittelpause konnten sie wieder mit 3:2 in Front gehen. Ein Spektakel im ersten Drittel. Im zweiten Drittel merkte man den Jets an, dass sie nun offensiver spielten. Gerade in diesem Drittel zeigte sich aber die defensive Stabilität der Pens, welche sich gegen alle Angriffe stemmten und ihre Konterqualitäten gandenlos nutzten. So gelangen den Penguins zwei Tore in diesem Drittel und es stand komfortabel 5:2 für die Frackträger. Im dritten Drittel packten die Jets die Brechstange aus, drückten und erzielten den Anschluss. Danach fehlte häufig das letzten Scheibenglück für ein weiteres Tor. Dieses erzielten wiederum die Pens, welche es verstanden immer in den stärksten Phasen des Gegners zuzuschlagen. Mit dem 6:3 war das Spiel durch. Es sollte noch ein weiteres Tor für die Penguins folgen. Auf beiden Seiten gab es nun noch die ein oder andere Showeinlage, während sich die Fans der Pinguine in den Armen lagen. Endstand: 7:3. Somit führen die Pens die Serie mit 3:1 an und haben beide Auswärtsspiele in Kanada gewonnen. Das nächste Match findet dann wieder in Pittsburgh statt und könnte entscheidenden Charakter haben. Allerdings weiß jeder nur zu gut, dass die Jets ob Ihres erfahrenen GMs zu jeder Zeit zurückkommen können und viele spielerische und taktische Ressourcen mitbringen. Somit ist natürlich noch nichts entschieden. Es bleibt spannend. See you soon!

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Penguins gewinnen auswärts und gehen 2-1 in Front!

Die Serie ging nun erstmals ins kanadische Winnipeg. Der Serienstand betrug 1:1 und somit war alles offen und die beiden Matches zuvor haben das gehalten, was sich die Fans versprochen haben – ein Duell auf hohem Niveau und auf Augenhöhe. Die Arena in Winnipeg natürlich seit Wochen ausverkauft. Auf dem Schwarzmarkt wurden horrende Summen für ein Ticket bezahlt. So ging es also rein ins Spiel und die Jets zeigten, dass Sie nun das Heimrecht besaßen. Die Jungs von GM @Jay-Jay drückten von Beginn an und gingen verdient in Führung. Die Pens brauchten 10 Minuten bis sie auch besser ins Spiel finden sollten. Eine Passstafette nutzten die Penguins zum Ausgleich.
Im zweiten Drittel sollte es ein taktischer Krimi werden. Beide Teams taktisch auf hohem Niveau, mit gutem defensiven Spiel. Die Jets konnten sich mit einem astreinen Blueliner wieder in Führung bringen, da war Murray komplett die Sicht versperrt. Im dritten Drittel versuchten die Jets mehr und mehr das Spiel zu verwalten, was Ihnen auch lange Zeit gelang. Es waren nur noch einige Minuten zu spielen, die Pens drückten nun immer mehr und kamen zum Ausgleich. Die letzten Minuten sollten dann ein offener Schlagabtausch werden. Beide Teams drückten auf die Entscheidung, welche letztendlich die Pens besorgten, indem sie eine Lücke in der kanadischen Defensive nutzten. Die Pinguine hatten das Spiel gedreht und stemmten sich in der Folge mehrmals gegen hochkarätige Chancen der Jets. Endstand: 3:2 Dieses Spiel war absolut auf Augenhöhe und die eine glücklichere Aktion hat dieses enge Spiel schlussendlich für die Pens entschieden, die nun die Serie mit 2:1 anführen.

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Pittsburgh schlägt zurück und gleicht zum 1-1 aus!

Diese herbe Niederlage mussten die Pens erstmal verdauen. Schon in den PO-Spielen zuvor hatte sich angedeutet, dass die Pens nicht mehr ganz so frisch und spielfreudig wirkten wie in der Regular Season. Dennoch schaffte man es nach 2019 auch im Jahre 2020 in das Finale um den Stanley Cup. In diesem Jahr will man es zumindest spannender gestalten als noch im letzten Jahr gegen die Stars, indem alle 4 Spiele an die Mannen von GM Toews gingen.   Der Auftakt ging somit gründlich daneben. Pittsburgh wirkte defensiv unsortiert, verlor fast jeden wichtigen Zweikampf, Murray hatte nicht den besten Tag erwischt, spielerisch ging kaum was und man spielte gegen ein Team der Jets, welches nach einer blitzsauberen PO-Phase vor Selbstbewusstsein strotzte. Zudem wirkten die Jets spritziger, williger in den Zweikämpfen und der alte Managerfuchs @Jay-Jay hatte sich auch rein taktisch etwas anderes ausgedacht als in den Spielen der Regular Season, welche damals noch an die Pens gegangen sind. So liefen die Pens als völlig verdient einem Serienrückstand hinterher und es kam zu Spiel 2.
Das Spiel begann ähnlich wie das erste Aufeinandertreffen. Nach einer kampfbetonten Anfangsphase konnten die Jets immer wieder Ihre schnellen Flügelspieler in die Tiefe schicken. Diese überrannten förmlich die Verteidiger der Pens. Bei einem der etlichen Angriffe über die Außen konnten die Pens den Jets-Außen nur regelwidrig stoppen und der Ref zeigte tatsächlich ob der Entfernung zum Tor Penalty an. Eine fragwürdige Entscheidung. Wie abgezockt der Jets-Stürmer diesen Penalty nutzte zeigte wieder einmal das enorme Repertoire der Mannen um GM Jay-Jay auf. Danach sollte es ein etwas ausgeglicheneres Spiel werden. Die Jets hatten aber weiter Oberhand und hätten auch auf 2:0 stellen können. Weiterhin wirkten die Pens gehemmt, es sollte wenig zusammen laufen. Nichts erinnerte mehr an die Spiele aus der Regular.  Aber im Eishockey kann schnell viel passieren und der Wandel im Spiel nahm im zweiten Drittel seinen Lauf. Die Jets waren ein zwei Mal zu nachlässig in der Defensive und die Pens konnten dies nutzen und stellten innerhalb weniger Minuten auf eine 2:1 Führung. Nun waren es die Pinguine, die immer besser ins Spiel kamen und auch spielerisch eine Schippe drauflegen konnten. Knackpunkt war aber auch die Defensive der Pens, welche sich nun besser auf die Angriffe der Jets einstellen konnte. Fielen im ersten Spiel die Tore noch viel zu leicht, so machte man es den Jungs aus Winnipeg nun deutlich schwerer. Die Pens setzten noch einen drauf und erzielten das 3:1. Kurz vor der Drittelsirene kam Winnipeg aber zurück und nutzte große Lücken um überlegt einzuschieben. Die Pens konnten im letzten Drittel auf die nun wesentlich sichere Defensive vertrauen und auf Konter lauern. Einer dieser Konter landete zum 4:2 im Netz und das sollte die Entscheidung gewesen sein. Winnipeg versuchte nun nochmal einiges, machte auch auf und stellte auf volle Offensive. Es sollte aber schlussendlich beim Sieg der Pens bleiben. Damit fuhr Pittsburgh einen extrem wichtigen Sieg ein um die Serie spannend zu halten. Serienstand: 1:1

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Winnipeg gewinnt Spiel 1 mit 6-2!

Nach langer Vorrunde mit vielen, beschwerlichen Spielen und drei mental sehr anstrengenden Playoffrunden für beide Teams war es am Donnerstagabend zu den ersten beiden Spielen der Finalserie um den großen Pott angerichtet. Die Jets, Sieger der Western Conference, zu Gast bei den Penguins aus dem Osten. Nur aufgrund des besseren Torverhältnisses in der Vorrunde hatten die Frackrtäger in den ersten beiden Duellen Heimrecht – besonders, da beide Vorrundenspiele an Pittsburgh gegangen waren, lag die Favoritenrolle ganz leicht im Osten. Im ersten Drittel der ersten Begegnung war davon dann aber kaum etwas zu sehen. Die Jets hatten nach einem 4:0-Sweep im Halbfinale eine etwas längere Pause gehabt, die leichteren Beine gegenüber den Pens schienen sich auszuzahlen. Die Penguins leicht unsortiert, und vor allem hinten nicht Sattelfest. So war das erste Tor eher ein Zufallsprodukt – das die Jets sich mit starkem Forecheck allerdings auch redlich erarbeitet hatten. Die 3. Reihe der Jets schob die Penguins mit allen drei Forwards tief ins eigene Drittel, Pittsburgh gingen die Passoptionen aus. Adam Lowry lief den letzten möglichen Outlet perfekt zu, der versuchte Querpass vor dem eigenen Tor der Penguins blieb am Schlittschuh des Jets-Centers hängen, durch die Beine von Murray, 1:0 für die Gäste, die Gästekurve tobt. Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels kontrollierten die Jets das Spiel, spielten geduldig hinten raus, warteten ab um dann über die frei gelassenen Flügelspieler blitzschnell nach vorne zu spielen. Zwei Mal konnten die Penguins die Angriffe der Jets nur noch mit einem Beinstellen stoppen, im zweiten Versuch schnappte die Powerplayfalle der Kanadier zu. Über Dylan DeMelo und Mark Scheifele wanderte die Scheibe blitzschnell zu Kyle Connor, der Murray mit einem trockenen Schuss halbhoch überwand und auf 2:0 stellte. Die Penguins nun ganz eindeutig geschockt, wollen sich in die Kabine retten – aber DeMelo hat was dagegen. Zu Cody Eakin, zu Dmitry Kulikov, zu DeMelo – HAMMERTIME. Von der Latte knallt der Puck zum 3:0 ins Tor, vier Sekunden waren da im ersten Abschnitt noch auf der Uhr. Im zweiten Drittel gehörte der Start dann den Hausherren. Die Paradereihe gab die Scheibe kein einziges Mal her, am Ende spielten sich Jake Guentzel und Sidney Crosby drei schnelle Pässe, der letzte geht quer an die lange Ecke, Tor, nur noch 3:1. Starker Spielzug. Ein Glück für Winnipeg, dass die richtige Antwort umgehend kam. Noch ehe die Penguins sich richtig zu Ende gefreut hatten, war Connor mit unglaublicher Geschwindigkeit durchgezogen, war über halbrechts frei vor Murray, Rückhand, Vorhand, Rückhand…… Murray lag in der Vorhandecke, der Puck schlug in der Rückhandecke halbhoch ein, 4:1!! Dass es dann nochmal spannend wurde, hatte sich Winnipeg selbst zuzuschreiben. Nach einem tollen Save von Connor Hellebuyck fehlte den Jets die Geduld, der erste mentale Fehler des Spiels. Das Abspiel des Goalies bleibt am Pfosten hängen, Josh Morrissey stochert beim Rettungsversuch die Scheibe zum 4:2 selbst über die Linie – Evgeni Malkin bekam das Tor zugesprochen. Es folgte die wohl beste Phase des Heimteams – die drückten, zwei mal parierte Hellebuyck nach starken Querpässen sehr gut, das Tor fiel dann auf der anderen Seite. Die zweite Reihe der Jets hatte sich durchkombiniert, am Ende spielte der heute überragende Connor einen Pass no-look hinter sich, Bryan Little knipste in den Giebel. Murray hatte noch gar nicht reagiert, aufgrund von zwei eigenen Spielern vor dem eigenen Tor war ihm die Sicht genommen. Das schien für die Pens dann ein wenig wie der Sargnagel – auch weil die Jets sich von nun an für die restliche Spielzeit auf die Defensive konzentrierten. Im Schlussdrittel mauerten die Jets die eigene blaue Linie zu, kaum noch etwas bekamen die Pens zustande. Winnipeg traf noch einmal per Konter zum 6:2 – es war das Endergebnis. Mit einer starken Leistung, hinten wie vorne, sicherten sich die Jets das erste Mini-Break im Kampf um den Stanley Cup. Stand der Serie: JETS 1:0 PENS

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Pittsburgh und Winnipeg kämpfen um den Lord Stanley Cup!

Die beiden Conference-Favoriten haben sich durchgesetzt und treffen ab heute Mittwoch im Stanley-Cup Finale 2020 aufeinander. Die Pittsburgh Penguins setzen sich mit 4-1 gegen die Rangers in Runde 1 durch, bevor man danach die New Jersey Devils ebenfalls mit 4-1 eleminierte. Im Conference Finale sah es gegen das Ueberraschungsteam der Montreal Canadiens lange ausgeglichen aus, doch in Spiel 5 und 6 setzte man sich sehr knapp durch und zog so wie im Vorjahr in den Stanley-Cup Final ein. Dazumals musste man sich gegen die starken Dallas Stars geschlagen geben. Im Westen lieferten die Winnipeg Jets gegen starke Edmonton Oilers eine Glanzleistung im Conference Finale ab und man setzte sich mit einem 4-0 Sweep im kanadischen Duell durch. Zuvor hatte man die Colorado Avalanches mit 4-0 und die St.Louis Blues mit 4-1 besiegt. Somit stehen auch die Jets sehr verdient im Finale und sind in bester Form. Das Duell könnte wahrscheinlich nicht ausgeglichener sein. Die Penguins lagen nach der Regular Season mit 83 Punkten aus 50 Spielen und die Jets auf Rang 2. Die beiden Teams hatten gleich viele Punkte, gleiche viele Siege und OT-Siege und die Pens standen nur aufgrund der mehr geschossenen Treffer vor den Jets uns sicherten sich so die Presidents Trophy. In den beiden Direktduellen setzten sich zweimal die Penguins durch. Das Heimspiel gewann man mit 5-2, während man in Manitoba mit 5-3 gewinnen konnte. Die Penguins für die Jets eine Arte Angstgegner. Doch in dieser Form ist den Jets absolut auch ein Sieg zuzutrauen und die Serie ist bei den Buchmachern mit 50-50 offen. Für dei Penguins und GM Flill wäre es der erste Titel, für die Jets und GM Jay-Jay wäre es die Bestätigung des Stanley-Cup Titels von 2017.

Sidney Crosby gets 1,000th NHL point in Penguins win


 

Penguins gewinnen knapp und ziehen in Stanley Cup Finale ein!

Was ein Showdown in Kanada! Die Pens ziehen nach 2019 zum zweiten Mal in Folge in das Finale um den Stanley-Cup ein! Die Pens vor dem Spiel sicher in der psychologisch besseren Position. Allerdings zeigten sich die Mannen um GM nolan so stark in dieser Serie, dass im Endeffekt auch noch alles offen war. Die Canadiens wirkten demnach auch nicht wirklich gehemmt. Spiel 1 und 4 waren blitzsaubere Spiel für die Habs. In den anderen Spielen konnte man nur teilweise an diese starken Leistungen anknüpfen, obwohl man ein sehr hohes Grundniveau mittlerweile besitzt. Montreal tat sich auch in diesem Spiel, zumindest in den ersten 40 Minuten, schwer. Die Pens drückten auf die Entscheidung und waren nach 40 Minuten mit 4:2 in Front. Die Arena war wie elektrisiert. Eine fantastische Stimmung herrschte und der Weg ins Final war nicht mehr weit. Die letzten 20 Minuten sollten dann nochmal ein echter Showdown werden. Die Canadiens stellten nun alles auf offensive und spielten sich in einen Rausch. Dem 4:3 folgten weitere zahlreiche Angriffe. Die Pens waren in die Defensive gedrückt und retteten den Sieg irgendwie über die Zeit. Auch zwei Bullys in den letzten 10 Sekunden sollten für die Habs nicht mehr reichen.

Penguins vs Montreal Canadiens Recap: Pens find a way, win in OT