GM Treffen 2019

GM Treffen 2019 in Hamburg

Playoff-Zeit in den europäischen Eishockey-Ligen heißt gleichzeitg etwas noch viel wichtigeres: Zeit für das alljährliche GM-Treffen der PSHL. Diese Ausgabe der großartigsten Zusammenkunft seit Erfindung des Internets sollte im hohen Norden Deutschlands in Hamburg ausgetragen werden – mit von der Partie 10 GMs der Liga, viele noch aktiv, einer bereits außer Dienst. Mit dem kürzesten Weg machten sich Freitag früh aus Wolfsburg Raffiwob (Columbus) und Jay-Jay (Winnipeg) auf den Weg, auf der Rückbank hatten sie den ehemaligen GM der Bruins, Albiol27 platziert. Bereits am ganz frühen Morgen machte sich in Frankfurt der Lightning-GM Meat auf den Weg, im Ruhrgebiet erhoben sich Der_Kitte (Anaheim) und Klavkalash von den Edmonton Oilers auf die Reise, in der Schweiz gingen die Gygli-Brüder Daettwyler und SGygli (LA Kings & Calgary), Antero von den Flyers sowie Typolino von den Capitals auf den Weg zum Flughafen.

Als erstes fanden sich die Rheinländer zusammen mit Meat im Stadtteil Wilhelmsburg ein und zischten die ersten Biere, wenig später hatte auch der selbsternannte HC Lange Suppe mit Jay, Raffi und Albiol das Ortsschild passiert und gesellte sich dazu. Der Wirt servierte Fritten aufs Haus, die ersten Runden wurden spendiert, die Unterhaltungen liefen prächtig. Die Truppe machte sich wenig später zu Fuß auf zum Quartier der Schweizer Garde, das in einem Industriegebiet in Wilhelmsburg lag – wie aus einem Spielfilm hatte Quartiermeister Reto ein Loft angemietet, alles dabei mit Tischtennisplatte, 2 WC und  viel Platz für das nötige Bier. Als alle beisammen waren, beschloss die Truppe nach Installation der TV- und PS4-Geräte, dass ein gemeinsames Essen innerhalb des Hauses stattfinden würde, bei einem Pizza-Service wurde eine Großbestellung aufgegeben, die dann auch wenig später eintraf. Bei mehreren Runden Rundlauf an der Platte, ersten VS-Spielen an der PS4 und jeder Menge Gerstensaft schmiedete eine kleine Gruppe dann noch den ersten Gang in die Stadt – und so bestellten Stef, Jay, Albiol, Raffi, Typo und Meat mit zwei Taxen auf den Weg auf die Groß Amüsiermeile der Hansestadt.

   

Albiol, wie eigentlich in jedem Jahr üblich, ging wieder auf eine alleinige Spitztour, um sich plötzlich alleine in einer Tittenbar wiederzufinden – eine Titte und ein Getränk für 17 Euro lautete die ernüchternde Bilanz. Der Rest der vom Türsteher so liebevoll „langschwänzige Naturburschen“ getauften Truppe wartete gegenüber vor der Safari-Bar und staunte nur, um sich dann umzudrehen und selbst in die Bar zu gehen – ein wahrer Glücksgriff. Bis in die frühen Morgenstunden tanzte, sang und trank man gemeinsam, so lang, dass Albiol bereits eine Minute nach Abfahrt des Taxis auf der Rückfahrt auf dem Schoß von Raffi eingepennt war. Zuvor, und das darf hier keinesfalls fehlen, enterte die PSHL noch die Ritze, eine der absoluten Kultkneipen der Hansestadt. Ein Bier im Hauptquartier der einstigen Kiez-Größen, Kult-Faktor 1000.

   

Doch eine lange Pause sollte es am kommenden Morgen für keinen geben, bereits um 11.45 Stand der erste gemeinsame Programmpunkt an, alle 10 Mann trafen sich im Restaurant WilhelmsBurger zu einem späten Frühstück, einem frühen Mittagessen. Das erste Bier schmeckte einigen dann besser als den anderen, aber runter ging es bei jedem. Das Essen dann großartig, erneut ein Glücksgriff von Reto. Auf dem Fußweg zurück zum Quartier gabs die nächste Runde Pils, nur um dann in eine Gestankswolke der Verbrennungsanlage Wilhelmsburg hineinzulaufen – der wohl widerlichste Punkt des Wochenendes. Auf den Schock gabs zu Hause dann das nächste flüssig Brot, bei Bier, Chips und Weingummi wurde dann das große Turnier ausgelost und gestartet. GM Antero und GM Typolino traten mit den Dallas Stars an, GM Daettyler und GM Klavkalash wurden den Carolina Hurricanes zugeteilt, GM Raffiwob und Kitte bekamen mit den Maple Leafs wohl das offensivsträrkste Team, GM SGygli und GM Meat durften mit Buffalo ran, während GM Albiol und GM Jay-Jay mit den Pittsburgh Penguins als Favoriten ins Turnier starteten.

   

Das Turnier wurde gegen 14 Uhr eröffnet und die Penguins feierten einen knappen 3-2 Erfolg über die Toronto Maple Leafs, während die Buffalo Sabres einen ebenso knappen 2-1 Erfolg gegen Dallas als Auftakt verzeichnen konnten. Für die Penguins lief es weiterhin gut mit einem 2-1 Erfolg gegen Carolina und Toronto machte die Startniederlage mit einem 4-1 Sieg über Dallas weg. Den ersten Kantersieg gab es mit einem 8-2 Erfolg der Hurricanes gegen Buffalo und Pittsburgh verzeichnete mit einem 4-0 den 3. Sieg gegen die Dallas Stars, die seinerseits mit 3 Niederlagen bereits vor dem Ausscheiden standen. Dies wollte man gegen Carolina verhindern, doch Typo und Antero verloren auch diese Partie mit 3-5 und so stand bereits jetzt fest welches Team den Vorrunden-Cut verpassen wird. Buffalo schlug Toronto gleichzeitig und schob sich in der Tabelle nach vorne. In der letzten Runde ging es nun um die besseren Ausgangslagen für die Finalspiele. Carolina kehrte die Partie gegen Toronto und gewann in der Overtime und sicherte sich so Rang 2 nach der Vorrunde. Pittsburgh und Buffalo lieferten sich eine Eishockeyschlacht auf Augenhöhe und nach einem 4-4 nach Verlängerung gab es keinen Sieger. Somit hatten sich die Penguins den Gruppensieg gesichert und Buffalo schloss auf Rang 3 und Toronto auf Rang 4 ab, während Dallas ohne Punkte das diesjährige Offline-Turnier abhacken mussten. In den Halbfinals standen sich nun die Pittsburgh Penguins und die Toronto Maple Leafs gegenüber. Die Pens sicherten sich mit einem starken 5-2 Erfolg den Finaleinzug. Im Spiel der 2 der Carolina Hurricanes gegen die Buffalo Sabres führten die Canes schnell mit 4-1, doch die Sabres drehten am Schluss auf und schafften fast noch den Ausgleich. Schlussendlich stand es 5-4 für Carolina und so zogen Daettwlyer und Klavkalash gegen Albiol und Jay-Jay ins Finale ein. Das grosse Finale verlief lange ausgeglichen. Beide Teams hatten gute Möglichkeiten, doch die beiden Stanley-Cup Champions der letzten Jahren Albiol und Jay-Jay setzen sich schlussendlich mit ihrer Klasse durch und bezwangen die Canes in einer knappen Partie mit 4-3 und die beiden durften ihren ersten Offline-Titel der PSHL feiern ! herzliche Gratulation!

   

In den Stunden nach dem Ausgang des Turniers stellte dann Dirkules an der Platte eindrucksvoll unter Beweis, dass ein Vollbart auf dem Weg zu qualitativ hochwertigem Tischtennis kein Hindernis ist, und auch Stef bewies immer wieder ungeahnten Killerinstinkt, Albiol ließ derweil den Beckerhecht alt aussehen – wenn es an der Konsole nicht mehr laufen soll, macht die PSHL einen Tischtennis-Zweig auf. Ausgehungert von dem Turnier sowie dem vielen Sport, machte sich die Truppe dann auf den Weg zurück auf den Kiez, zum Essen im Hamburger Veermaster – das älteste Stimmungslokal der Meile. Fisch und Fleischplatten, Literweise Bier und einen Live-Entertainer im Kapitänskostüm, die Stimmung war prächtig, wie jedes Jahr wurde gefachsimpelt und viel gelacht. Unter Absingen schmutziger Hymnen über einige Liga-Legenden zog es die Truppe dann zurück in die Bars der Stadt. Auf dem Hamburger Berg zerstreute sich das Volk langsam gefeiert wurde gleichermaßen. Im Berg Nummer 4 lief starke Musik, die alte Garde vernichtete Gegner um Gegner am Kicker, draußen wurden den Frauen Bewertungen verpasst, eine herrliche Nacht voller Guter Laune, die erneut bis in die frühen Morgenstunden dauerte. War es beispielsweise in Köln Meat gewesen, war in dieser Edition des Treffens Dirk das erste Opfer – Gerüchten zu Folge mussten die Kollegen Kitte und Meat ihn aus dem Taxi ins Bett tragen – und auch wie Typolino den Weg ins Haus gefunden hat, darf für immer ins Reich der Legenden eingeordnet werden. In der Kneipe um die Ecke nahmen Jay, Raffi und Kevin ein letztes Bier, dann sollte es für die Nacht getan sein. Am nächsten Morgen bei der Bestandsaufnahme im Loft wurde der Abend noch einmal besprochen, es wurde sich verabschiedet, es wurde sich wieder zerstreut, der PSHL-Treff 2019 in Hamburg war Geschichte.

     

Leute, was für ein geiles Wochenende! Ob der tanzende Raffi, Kevin in der Tittenbar, Kitte als Neururer-Verschnitt vorm TV, Dirk Boll an der Tischtennisplatte, die Gyglis ganz entspannt mit einem Grünen Schein an der Bar, Typolino nach Verlust der Muttersprache, oder Antero mit dem allseits geliebten „VIVA!!!“ – es war erneut eine riesengroße Freude mit euch um die Häuser zu ziehen, zu zocken und zu erzählen. Die Zukunft der Liga steht noch in den Sternen, doch bleibt eines ganz klar – mehr Videos in die WhatsApp-Gruppe, mehr Bier für die Meute, und vor allem: MEHR VON DIESEN TREFFEN IN DER ZUKUNFT!!!!

 

 

GM-Treffen Offline Turnier 2019:
Teams
GM ANTERO / GM Typolino
GM SGYGLi / gm meat
GM Daettwyler / GM klavkalash
GM JAy-Jay / GM albiol
GM kitte / GM Raffiwob

 

Regular-Season
Zeit Spiel Nr. Mannschaft Mannschaft Ergebnis
14:00 1 Toronto Maple Leafs Pittsburgh Penguins 2 : 3
14:00 2 Buffalo Sabres Dallas Stars 2 : 1
14:30 3 Pittsburgh Penguins Carolina Hurricanes 2 : 1
14:30 4 Dallas Stars Toronto Maple Leafs 1 : 4
15:00 5 Carolina Hurricanes Buffalo Sabres 8 : 2
15:00 6 Dallas Stars Pittsburgh Penguins 0 : 4
15:30 7 Buffalo Sabres Toronto Maple Leafs 5 : 2
15:30 8 Carolina Hurricanes Dallas Stars 5 : 3
16:00 9 Toronto Maple Leafs Carolina Hurricanes 1 : 2 OT
16:00 10 Pittsburgh Penguins Buffalo Sabres 4 : 4
Tabelle Regular Season
Platz Mannschaften Pkte Tore
1 Pittsburgh Penguins 7 13 : 7
2 Carolina Hurricanes 6 16 : 7
3 Buffalo Sabres 5 13 : 15
4 Toronto Maple Leafs 3 9 : 12
5 Dallas Stars 0 5 : 15
Semifinals
Zeit Spiel.No. Mannschaft vs. Mannschaft Ergebnis
18:00 11 Pittsburgh Penguins Toronto Maple Leafs 5 2
18:00 12 Carolina Hurricanes Buffalo Sabres 5 4
FINALE
Zeit Spiel.No. Mannschaft vs. Mannschaft Ergebnis
19:00 13 Pittsburgh Penguins Carolina Hurricanes 4 3

 

GM Treffen Offline Champion 2019

GM Jay-Jay / gM albiol
offline_2v2