NHL Regular Season Review 2020

Die NHL – Regular Season wurde gestern Sonntag Abend mit der letzten Partie zwischen den Avalanches und den Blues beendet. Die 50 Spieltage sind durch und Pittsburgh Penguins konnten sich im letzten Saiosonspiel gegen die Winnipeg Jets die Presidents Trophy sichern.

In der Atlantic Division sicherten sich die Toronto Maple Leafs den Division Sieg, dies hatte man vor der Saison auch so eingeschätzt. Dahinter überraschte vor allem Detroit mit einem begrenzten Kader das Feld und sicherte sich Rang 2. mit satten 71 Zählern. Somit liess man Montreal Canadiens hinter sich, welche aber ihrerseits mit dem 3.Schlussrang und vor allem einem sehr starken ersten Teil der Saison überzeugte. Den Tampa Bay Lightnings hingegen hatte man mehr zugetraut. Doch die Bolts waren in der stärksten Division aber zu unkonstant und konnten sich nur über den ersten Wildcard-Platz für die Playoffs qualifizieren. Eine Katastrophen-Saison gab es wiederum in Boston, die Bruins waren schnell weg aus dem Playoffrennen und schieden früh aus.


In der Metropolitan Division war das Rennen um die Playoffplätze bis zum letzten Spieltag spannend. Am Schluss entschied die Anzahl mehr gewonnenen Spiele nach Regulartime für die New York Rangers gegen den Erzrivalen Isalnders. Beide hatten 50 Punkte auf dem Konto. Insbesondere für die Islanders mit ihrem jungen Coach eine sehr gute Leistung. Aber auch die Philadelphia Flyers schafften den Cut in die Playoffs wegen einem mikrigen Punkt Vorsprung und musten bis zum Schluss zittern. Auf Platz 1 hingegen setzten sich die Pittsburgh Penguins wie erwartet souverän durch, der letztjährige Stanley-Cup Finalist ist auch dieses Jahr ein grosser Favorit auf den Titel. Doch auch für die New Jersey Devils kann man von einer geglückten Regular Season sprechen. Die Teufel qualifizierten sich mit 61 Zählern souverän auf Rang 2 für die Postseason. Für die Washington Capitals hingegen reichte es nicht und das Team musste mit ihrem neuen Coach einiges an Lehrgeld für die erste Saison bezahlen.


In der Central Division waren die Winnipeg Jets der Gruppenfavorit und es kristalisierte sich schnell heraus dass die Mannen aus Manitoba dieser Favoritenrolle auch gerecht werden sollten. Die Jets waren No.1 Team im Westen und hatten schlussendlich 14 Punkte Vorsprung vor den 2.Platzierten St.Louis Blues. Die Blues zeigten aber ebenfalls sehr starke Leistungen und mit ihnen ist in den Playoffs zu rechnen. Auf Platz 3 qualifizierten sich die Columbus Blue Jackets und auch für die Colorado Avalanches reichte es mit dem 2.Wildcard-Platz noch für die Playoffs. Für die Dallas Stars und die Nashville Predators war bereits früh klar dass man den Cut verpassen wird. Doch gerade bei den Predators zollte die ganze Liga Respekt, dass bis zum letzten Spiel durchgezogen wurde.


Die grösste Ueberraschung neben den Islanders, waren die Calgary Flames. Das Team aus Alberta zeigte die beste Regular Season seit Gründung der PSHL und holte sich mit 70 Punkten verdient den Division Titel in der Pacific. Dahinter waren die Edmonton Oilers lange im Rennen um den Division Sieg, doch die Erzrivalen der Flames mussten sich schlussendlich mit 10 Punkten Rückstand geschlagen geben. Für die Los Angeles Kings war es eine unkonstante Sasion. Tief folgt Hoch und man kämpfte bis zum zweitletzten Spieltag um Rang 3 mit den Vegas Golden Knights. Diese qualifizierten sich mit 47 Zählern zum Schluss über den Wildcard Platz für die Playoffs. Für die San Jose Sharks hingegen reichte es nicht und Haie müssen sich auch dieses Jahr ohne Playofferfahrung begnügen.

Somit stehen jed 4 Teams aus jeder Division in den Playoffs und Pittsburgh im Osten und Winnipeg im Westen gelten als die grossen Titelanwärter. Die am Mittwoch beginnenden Playoffs werden mit Spannung erwartet.