Playoff Preview: 1st Round – Eastern Conference

Montreal Canadiens (WC2) vs. Tampa Bay Lightning (1)

Die Lightning gehen als punktbestes Team der Liga in die Serie gegen die Habs. Der frisch gebackene Regular Season MVP Steven Stamkos marschiert mit riesigem Selbstvertrauen in die Endrunde, auch der beste Defender der Liga kommt aus dem Süd-Osten der USA. Dementsprechend lobte GM Meat im Interview die Abteilung Attacke seiner Lightning: „Besonders zufrieden können wir in diesem Jahr mit unserem Angriffsspiel sein. Wir haben eine gute Chancenverwertung und das Zusammenspiel meiner Jungs gelingt sehr gut.“ Gleichzeitig warnt der Ost-Nimbus aber auch vor einer möglichen Schwäche: „In der Defense waren wir in manchen Spielen leider etwas zu anfällig. Hier müssen wir für die Playoffs noch etwas tun.“ Das könnte die große Chance für die Montreal Canadiens sein – die Habs haben sich immer weiter gesteigert und feiern somit ihren Auftritt in der Endrunde. „Wir sind sehr stolz das die Canadiens endlich mal die PSHL Playoffs erreicht haben. Die Spiele gegen Tampa sind jetzt ein absolutes Highlight.“, freut sich GM Nolan auf die anstehenden Spiele. Mit dieser Euphorie könnten die Kanadier eine Überraschung schaffen, gestützt auf Ted Lindsay Award Winner Alex Galchenyuk – dieser war gefühlt an jedem zweiten Treffer seines Teams beteiligt und ist somit der Katalysator schlechthin für den Angriff seiner Mannschaft. Ein kleiner Vorteil kann außerdem auf der Torhüter-Position ausgemacht werden. Die Tampa Bay Lightning haben zwar mit Andrej Vasilevsky bereits bewiesen, dass sie auch zwischen den Pfosten solide aufgestellt sind, doch auf der anderen Seite steht mit Carey Price der wohl beste seines Faches – für die Lightning werden die Treffer also auf keinen Fall einfach zu erzielen sein. Nolan spricht hier vor allem die Schwäche seines Teams bei Breakaways an: „Verbessern muss man sicherlich 100% Torchancen (Alleingänge auf den Goalie) auch zu nutzen. Tampa macht 10 von 10 in solchen Situationen. Montreal 1 von 10. Während die Lightning als Favorit in diese Serie gehen, sind die Canadiens keinesfalls chancenlos. Gelingt es dem Team von GM Nolan die Stärken seines Teams auszuspielen, und mit Akteuren wie Gallagher, Shaw und beispielsweise Radulov auch in der Tiefe des Lineups mal das eine oder andere Tor zu produzieren, kann mit einer soliden Defensive durchaus für eine Überraschung gesorgt werden. Nolan will von einer möglichen Überraschung aber eigentlich nichts wissen, hier wird tief gestapelt: „Letztlich werden wir keine Chance auf das Weiterkommen haben. Aber einen sweep sollten wir verhindern.“ Hier muss eindeutig festgestellt werden, dass man Pferde schon vor der Apotheke hat kotzen sehen.

Ergebnisse Regular Season: 1-3 Siege Tampa Bay (2-4, 2-5, 2-3, 2-1)
Chancen : 20:80 für Sieg Tampa Bay, PSHL Tipp: 0-4


Detroit Red Wings (3) vs. Toronto Maple Leafs (2)

In Toronto steht eine äußerst interessante Serie ins Haus. Der mit Rookies gespickte Kader der Maple Leafs spielte eine überragende Hauptrunde und wird von einigen GM als einer der Hauptkandidaten für den Sieg des Stanley-Cups gesehen. Vorne weg marschiert Center Nazem Kadri, der mit starken 73 Skorer-Punkten sein Team anführt, aber auch William Nylander (55) und Auston Matthews (50) scoren stark, hinten hält das Bollwerk um Fredrik Andersen so manchen sicher geglaubten Treffer doch noch aus dem Tor fern. Auf der Gegenseite steht eine der Wundertüten der Liga. An manchen Spieltagen mehr Krampf statt spielerische Klasse, an anderen Tagen beinahe unschlagbar, könnten die Red Wings von GM Typolino den Maple Leafs die Supper ordentlich versalzen. Im Tor scheinen die Red Wings mit Peter Mrazek und Jimmy Howard eher durchschnittlich besetzt, doch weiß der erfahrene Mann hinter der Bande besonders in der Zusammenstellung seiner Angriffs und Verteidigungsreihen immer wieder zu überraschen – man erinnere sich an die Zeit, in der Rechtsaußen Teemu Pulkkinen auf einem recht erfolgreich in der Defensive auftauchte. Kann dann die Schweden-Connection mit Gustav Nyqvist und Henrik Zetterberg an die Leistungen aus der Regular-Season anknüpfen, muss mit den Herren aus der scheidenden Joe Louis Arena gerechnet werden. Torontos GM Bengel-Reloaded war leider im Vorfeld der Endrunde nicht für ein Statement zu erreichen – trotzdem sollte diese inaktivität nicht für Leichtsinn auf Seiten der Red Wings sorgen. GM Typolino backt derweil kleine Brötchen: „Wir sind grundsätzlich natürlich zufrieden das wir den Sprung in die Playoffs geschafft haben. Zudem könnten wir uns mit Platz 3 um einen Rang zur Vorsaison verbessern. Jedoch müsste man klar und deutlich sehen das man nie wirklich eine Chanece auf Platz 1 oder 2 in der Division hatte.“ Trotzdem will die Motor City vor allem mit einer guten Offensive zum Schuss kommen, erklärt der Verantwortliche: „Gegen Toronto wird es natürlich eine ganz harte Nuss. Dies müssten wir ja bereits im Vorjahr merken als dies die Endstation bedeutete. Zumal mein Gegenüber einer der bester Spieler der gesamten Liga ist und wir müssen uns einiges einfallen lassen um für eine Überraschung zu sorgen.“ Diese Überraschung soll geschafft werden, so Typolino optimistisch: „Unser Ziel ist es natürlich die nächste Runde zu erreichen und das Team stellt sich gerade auf den Gegner ein. Wir brauchen einen Sieg aus den ersten beiden Partien in Toronto dann ist alles möglich.“ In Toronto war für die Stellungsnahme niemand zu erreichen und seht geben die bieden Teams in die Wiederholugn vom Playoff-Semifinal Finale.

Ergebnisse Regular Season: 1-3 Siege Toronto (2-3, 1-6, 2-4, 5-4)
Chancen: 35:65 für Sieg Toronto, PSHL Tipp: 3-4


New Yorks Islanders (WC1) vs. Philadelphia Flyers (1)

Die Flyers pflügten auch in dieser Saison still und leise durch die Eastern Conference. Nur die Lightning schafften noch einen Punkt mehr als die Flyers – die sich aber mit den New York Islanders einem sehr ordentlichen Gegner gegenüber sehen. Nach einer turbulenten Saison inklusive Trainerwechsel schaffte es GM Eizzi das Team in die richtige Bahn zu lenken – so schafften die Insulaner unter anderem einen Sieg gegen die Jets aus Winnipeg, die dem GM heute noch schwer im Magen liegen. Was bei Philadelphia beeindruckt, ist die Art und Weise wie GM Ignite jedes Jahr aufs neue aus einem Team, das nicht mehr als vier oder fünf brauchbare Stürmer aufweist, immer wieder Tore am Fließband produziert. Spieler wie Bellemare, Raffl, und Read gehören zwar nicht zu den besten ihres Fachs, wussten aber trotzdem immer wieder zu helfen. Dementsprechend zufrieden zeigte sich der GM nach der Hauptrunde: „Ich bin natürlich zufrieden mit dem Erreichen der Playoffs. Damit haben wir unser Minimalziel, das wir vor der Saison ausgegeben haben, erreicht. Wir alle wissen aber auch, dass die kommenden Spiele nun richtig schwer und anstrengend werden. Vor uns liegt also – hoffentlich – noch ein langer Weg.“ Auch Isles-GM Eizzi ist ebenfalls glücklich mit dem Ergebnis das er eingefahren hat, erklärt er: „Schlussendlich ist man über den WC1 sehr froh! Vielleicht wäre etwas mehr drin gewesen wenn man die Konzentration zu 100% aufrecht hätte halten können.“ Beide Teams sehen noch Steigerungspotenzial in ihren Truppen. Während die Islanders sich mehr Zugkraft und Power im Offensivspiel wünschen, heisst die Idee bei den Flyers „Kaltschnäuziger werden“ – in den Augen von Ignite vergeben die Flyers trotz teilweiser Tore am Fließband noch zu viele Möglichkeiten. Der Blick aufs Papier muss von einer Einseitigen Serie zu Gunsten der City of Brotherly Love ausgehen – zu stark war das Team in der Vorrunde. Ignite warnt aber vor Übermut: „Mit den Islanders und GM Eizzi treffen wir auf ein Team mit einem starken Kader, mit sowohl einigen talentierten jungen aber auch sehr erfahrenen Spielern. Dieser Mix gefällt mir gut. Aus der Regular Season sind wir auch gewarnt. Das letzte Saisonspiel gegen die Islanders haben wir verloren. Daher rechne ich mit einer hart umkämpften ersten Playoff-Runde, die wir aber natürlich gewinnen wollen.“ Die Islanders bleiben in ihrer Prognose eher vorsichtig: „Ignite ist ein absoluter Top-Favorit. Wir können eigentlich nur überraschen.“

.Ergebnisse Regular Season: 0-4 Siege Philadelphia (1-3, 1-5, 2-6, 2-3)
Chancen : 40:60 Sieg Phildelphia, PSHL Tipp: 2-4


 Washington Capitals (3) vs. Pittsburgh Penguins (2)

Hier wartet ein echter Klassiker auf die PSHL Gemeinde. Capitals gegen Penguins, Crosby gegen Ovechkin, eine wahnsinnige Rivaliät. Die Penguins blicken auf eine turbulente Saison zurück, mit GM Flill scheinen die Pinguine aber endlich in ruhigerem Fahrwasser angekommen zu sein. Unter neuer Führung machten die Penguins in einem starken Endspurt das Heimrecht in der Endrunde klar – Flill will den Schwung nutzen: „In den letzten 20 Spielen haben wir unsere Formation gefunden. Wenn wir darauf aufbauen haben wir in den Playoffs eine gute Chance. Ich freue mich auf die Herausforderung!“ Die Capitals, die seltsamerweise den Top-Shooter Alex Ovechkin niemal so wirklich in Form gebracht haben, sind einer der schwersten Gegner, die man in der ersten Runde erwischen kann. GM DennisK bleibt vor den Playoffs aber ruhig wie ein See bei Windstille: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Einzug in die Playoffs. Am Anfang der Saison hätte man damit nicht rechnen können. Ich denke das es spannende Spiele geben wird. In den Playoffs gibt es keine leichten Gegner. Favorit sind wir aber bestimmt nicht.“ So wirklich glücklich ist man bei den Pinguinen mit der Favoritenrolle aber nicht. Flill nimmt den Gegner jedenfalls nicht auf die leichte Schulter, erklärt er: „Die Capitals sind für mich eine Wundertüte. Wir haben stets sehr enge Spiele gegeneinander gehabt. So wird es sicher auch in den Playoffs laufen. Zu Beginn der Saison hatten die Caps Ihre Probleme. Dann haben Sie eine unglaubliche Serie gestartet. Wir sind natürlich gewarnt. Es werden sehr interessante Spiele werden.“ Den Penguins könnte mit einem der Besten Top-6 Lineups der Liga die große Erwartungshaltung der Fans zum Verhängnis werden, warnt der Mann aus Münster zusätzlich: „Nach den ersten Misserfolgen war es schon eine schwierige Zeit. Auch medial wurde viel Druck aufgebaut. Wie wir dann aber zurückgeschlagen haben war einfach nur gigantisch. In den letzten 20-25 Spielen haben wir allen gezeigt, dass auch in den Playoffs mit uns zu rechnen ist. Die Stimmung ist nun insgesamt sehr positiv, auch in der Stadt“, freut er sich gleichzeitig. Insgesamt sieht der Pens-GM sein Team aber trotz des Aufwindes nicht im Vorteil: „Die Chancen stehen bei 50:50, ganz klar. Das Momentum wird entscheidend sein. Wir gehen natürlich voll motiviert in die Serie, waren in letzter Zeit gut drauf und glauben an unsere Stärken. Aber ganz ehrlich, ich bin selber gespannt was kommen wird. Playoffs sind nicht planbar.“ DennisK will mit Hilfe besserer Chancenverwertung in die nächste Runde einziehen: „Mit etwas glück und guter Tagesform können wir vielleicht eine runde weiter kommen. Wir müssen versuchen unsere Chancen besser zu nutzen.“ Hier dürfte es auch darauf ankommen, ob es dem Mann aus dem Westen der Republik gelingt, seine Top-Guys endlich auch zu Top-Skorern zu machen – wenn die Capitals ihre Offensivabteilung ins Rollen bringen, wird es super schwer sie zu schlagen. Wenn nicht, kann es ein schneller Exit für die Männer aus Hauptstadt werden.

Ergebnisse Regular Season: 2-1 Siege Washington (3-0, 3-0, 1-4)
Chancen : 50:50, kein klarer Favorit, PSHL Tipp: 4-3