Preview NHL Stanley Cup Finale

 VS.

GM Metalhead vs. GM Albiol

Es ist mal wieder so weit, die PSHL-Saison neigt sich dem Ende zu und erreicht mit dem Stanley-Cup-Finale ihren glorreichen Höhepunkt. Im Finale stehen mit den Dallas Stars aus der Western-Conference, sowie den Washington Capitals aus der Eastern Conferece zwei ausgeglichen spielende, und in allen Bereichen der Eisfläche starke Teams, die auf dem Weg ins Finale schon bewiesen haben, dass sie es auf jeden Fall verdient hätten den Pokal in die Höhe zu stemmen.

Aus dem Westen sind die Dallas Stars Runde für Runde stärker geworden. In der ersten Runde wurde mit dem Edmonton Oilers kurzer Prozess gemacht, erst in der zweiten Runde gegen die Vancouver Canucks war das erste Mal ernsthafte Gegenwehr zu spüren. Doch nachdem bereits in der ersten Runde 4:0 gewonnen wurde, war die Gegenwehr aus dem Westen der Republik nur von kurzer Dauer, wieder setzten sich die Stars ohne Probleme durch, 4:1 hieß es am Ende. Es kam in Western Finale zum Showdown mit dem amtierenden Champion aus Winnipeg, doch auch dort waren die Stars am Ende nicht zu schlagen. Auch die Jets waren mit 4:2 für Dallas am Ende nur eine Durchgangsstation, die Mannen aus Texas flügten angeführt von Jamie Benn und Tyler Seguin nur so weiter und stehen völlig verdient im Finale.

Ähnlich fix ging es im Osten für das Team aus der Hauptstadt. In der ersten Runde gingen gegen die Broadway Bluehsirts nur zwei Spiele verloren, in der zweiten Runde lag dann das unerfreuliche freilos gegen Florida auf dem Tisch. Im Finale der Eastern Conference kam es dann wie von vielen erwartet zum großen Duell mit dem Tampa Bay Lightning. Spannende, ausgeglichene Spiele, die wegen Probleme mit der Hallenbelegung immer wieder nach hinten verschoben werden musssten, brachten am Ende einen verdienten Sieger zu Tage: In sechs Spielen setzten sich die Mannen um Ovechkin, Backstrom und Holtby am Ende durch und stehen neben den Stars im Finale.

Somit gibt es ab Morgen eine Serie in der zwei der variabelsten Teams der Liga aufeinandertreffen. Bereits in der Alpenliga trafen diese beiden Manager aufeinader, dort behielt am Ende der von Metalhead gecoachte ERC Ingolstadt die Oberhand – man darf also von einem psychologischen Vorteil für die Capitals ausgehen, denn tief sitzt noch der Stachel der Enttäuschung auf Seiten der von Albiol gecoachten Truppe. Trotzdem darf man die Serie nicht im Vorfeld schon in die Hauptstadt schreiben – Dallas bestach gegen die starken Winnipeg Jets mit taktischem Geschick sowie einer Menge Geduld, die selbst das Team aus Manitoba zur Verzweiflung brachte – somit sind also auch die Capitals gewarnt.
Der Stanley Cup, egal an wen er nun am Ende geht, wird einen verdienten Sieger haben – die Redaktion hofft wie schon in der Alpenliga zwischen diesen GMs eine spannende Serie – – vielleicht ja sogar mal über die volle Distanz – es wäre das erste Spiel 7 der diesjährigen Playoffs.