Preview Saison 2019/2020

Die Atlantic Division ist wohl die am stärksten besetzte Divison. Mit den Boston Bruins, den Tampa Bay Lightnings und den Toronto Maple Leafs treffen 3 Teams aufeinander welchen jedem der Sieg in der Eastern Conference ja sogar der Stanley Cup Titel zugetraut wird. Ergänzt werden Sie durch zwei starke Organisationen mit den Detroit Red Wings und den Montreal Canadiens mit spielerisch sehr erfahrenen GMs welchen mehr als nur die Playoff-Qualifikation zugetraut wird. In der Atlantic Divison wird jeder direkte Punkt untereinander entscheidend sein im Kampf um die direkten 3 Playoffplätze. Nicht destotrotz glauben wir, dass sich alle 5 Teams (3 direkt, 2 via Wildcard Plätze) für die Playoffs qualifizieren werden und von Anfang bis Schluss es ein Fight auf absoluter Augenhöhen sein wird. Was danach in den Playoffs passiert ist völlig offen und jedes der Teams kann sich in der ersten Runde frühzeitig verabschieden oder sogar ganz ganz weit im Playoffbaum hinaufklettern.

Tipp PSHL Pressestelle: 1. Toronto, 2. Tampa Bay, 3. Boston, 4.Detroit, 5. Montreal

GM Padue93 geht mit den Leafs in seine dritte Spielzeit am Stück und konntesich in den vergangenen zwei Saisons jeweils steigern. Im ersten Anlauf keine Playoffs, danach sogar die zweite Runde. Im Osten könnte Toronto in der kommenden Spielzeit durchaus die nächsteVerbesserung schaffen – der Kader ist mit jungen, starken Spielern gespickt und der GM versteht sein Handwerk so gut, dass auch hier alles andere als eine Teilnahme an der Endrunde einer Sensation gleichkäme. Einzig die Spiele mit den Toronto Marlies könnten zum Stolperstein werden – dort fehlt es an Qualität, was gerade dann schwierig werden könnte, wenn sich die Verantwortlichen zu sehr an die paradiesischen Zustände bei den Maple Leafs gewöhnt haben.

GM Meat2 macht eine Pause – das öffnete im Sommer die Tür für eine Übergangslösung. GM Klavkalash spielte vergangene Saison eine überragende Serie mit den Edmonton Oilers – etwas überraschend verlängerte er sein Arbeitspapier dort aber nicht und ging auf den freien Markt. Gelandet in der Eastern Conference, ist mit dem Mann aus Herne im Kampf um den Titel aber mindestens als Außenseiter zu rechen – zu unberechenbar, zu unangenehm ist er als Gegner, alsdass irgendein Team im Osten ihn unterschätzen sollte. Gerade auch, weil im Tor mit Vasilevski eine echte Wand steht, und die Top6 in der Abwehr wohl die beste der Liga darstellt. Im Angriff spielt zudem der beste Flügelspieler der Liga in Kucherov, der Schuss von Stamkos ist ebenfalls überragend. Alles andere als eine Qualifikation für die Playoffs wären eine Enttäuschung.

Die Boston Bruins haben im Sommer auf der GM-Position einen alten Bekannten verpflichten können. Direkt aus Dunkeldeutschland kehrt mit GM Albiol27 eine feste Größe der PSHL in die Verantwortungsposition zurück und macht die Bruins damit sofort zu einem der größten Titelanwärter aus der Eastern Conference. Im Tor sind die Bruins mit Rask top aufgestellt, auch die Abwehr muss sich mit starken Spielern wie Torey Krug vor niemandem verstecken – der Angriff verfügt mit der Linie Pastrnak-Bergeron-Marchand ohnehin über eine der besten Formationen der Liga – mit den Bruins ist in diesem Jahr definitiv wieder zu rechnen.

In Michigan setzt man in der neuen Spielzeit mit GM Rosendorf all sein Geld auf eine durchaus risikoreiche Option. Zwar sind die spielerischen Qualitäten des neuen starken Mannes unbestritten, doch ist nicht mit hundertprozentiger Sicherheit davon auszugehen, dass der neue Mann auch nach Abschluss der Hauptrunde noch das Ruder in der Hand hält. Wenn Rosendorfsein Temperament allerdings zügeln kann, dann sind die Wings unter seiner Führung ein fast sicherer Kandidat für die Endrunde – denn in Bestform kann der Mann aus dem Ruhrgebiet durchaus mit den starken Teams der Liga mithalten. Sorgen macht der Kader – im Tor steht keine Top-Option zur Verfügung, und für die jungen Schlüsselspieler kommt eine komplette Saison in der NHL wohl noch zu früh. Man darf also gespannt sein, wie es in Detroit in den kommenden Monatenaussieht.

Wie auch in den letzten Jahren setzen die Habs auch in dieser Saison wieder auf einen der beständigsten GMs im PSHL-Feld. GM Nolan hat sich in den vergangenen Spielzeiten kontinuierlich steigern können und wird auch in dieser Saison mit seinem konstanten Spielstil ganz ohne Schwierigkeiten um den Einzug in die Playoffs mitspielen. Gerade im Tor kann sich Nolan auf Carey Price verlassen – er gehört ohne Frage zu den besten drei Torhütern der NHL und ist in Bestform kaum zu überwinden. Von der blauen Linie macht Shea Weber immer noch jedem Gegner Angst, vorne stehen mit Kotkaniemi, Domi, Drouin und weiteren Akteuren starke Sturmreihen zur Verfügung. Kann Montreal den positiven Trend der vergangenen Jahre beibehalten,ist der Playoffkurs auf keinen Fall gefährdet.


In der Metropolitan Division stehen sich 5 Teams auf Augenhöhe und ein klarer Divison-Favorit gegenüber. Die Pittsburgh Penguins werden nach dem Finaleinzug erst recht auch diese Saison das Mass aller Dinge in der Metropolitan Division sein und kaum jemand glaubt daran dass die Penguins von einem der anderen 5 Metropolitian-Teams übertrumpft werden kann. Dahinter wird der Kampf um die verbleibenden 2 direkten Playoffplätze heiss laufen und es ist sehr schwierig abzuschätzen wer am Schluss die Nase vorne haben wird. Man traut den New Jersey Devils, den New York Rangers und den Philadelphia Flyers am ehesten zu die Penguins zu ärgern und die drei Teams sind gegenüber den New York Islanders und den Washington Capitals leicht zu favorisieren. Insbesondere wird für die Capitals die fehlende Erfahrung in einem Feld von breit erfahrenen GMs eine entscheidende Rolle spielen können. Am Schluss von Tag tippt man darauf dass sich aus der Metropolitan nur 3 Teams für die Playoffs durchsetzen werden und für 3 frühzeitig Schluss sein wird. In den Playoffs ist je nach Konstellation diesen Teams aber durchaus ein Coup gegen die Atlantic-Vertreter zuzutrauen.

Tipp PSHL Pressestelle: 1. Pittsburgh, 2. New Jersey, 3. New York Rangers, 4.Philadelphia, 5. New York Islanders, 6. Washington

Nach langanhaltenden Verhandlungen einigten sich die Penguins etwas überraschend doch noch auf eine Vertragsverlängerung mit GM Flill. Das letzte Telefonat fand dabei erst kurz vor Abschluss der Vertragsverlängerungsphase statt. Am Ende dürfen sich die Penguins durch die Arbeit mit ihrem GM sofort wieder zu den Titelkandidaten zählen – zu stark ist die Kombination aus dem spielerischen Können des GMs und den besonders im Sturm teilweise überragenden Spielern auf dem Eis. Mit Spielern wie Malkin und Crosby ist es einfach ein Muss, indie Playoffs zu kommen und dort auch etwas zu reißen. Sonst klingelt im kommenden Sommer wohl nicht mehr das Telefon.

Im siebten Jahr unter der Leitung von GM Foi wollen die Devils zum dritten Mal in die Playoffs einziehen. Dafür holten sich die Verantwortlichen mehrere neuen Topspieler ins Team. So kam im Draft Hughes, und per Trade Subban neu zum Team. Mit diesen Verstärkungen im Kader haben die Devils einiges an Feuerkraft gewonnen und sollten mehr Spiele gewinnen können als noch in der Vorsaison. Einzig im Tor steht mit Corey Schneider kein wirklicher Topmann zur Verfügung, was gerade gegen Teams mit guten Angriffsreihen zum Problem werden wird. Die Devils sind kein hundertprozentiger Playoff-Kandidat, wer sie unterschätzt, wird aber garantiert auf die Nase fliegen und seine Punkte im New Jersey lassen.

Die Rangers haben sich sowohl auf dem Managerposten, als auch im Team deutlich verstärkt. Der neue GM Raffiwob spielte zwar in der vergangenen Saison eine eher unterdurchschnittliche Serie mit den Columbus Blue Jackets, hat aber bei anderen Turnier schon bewiesen, dass er fähig ist, eine Mannschaft auch zu Siegen zu führen. Das wird nun am Broadway auch von ihm erwartet. Gerade weil das Team mit Spielern wie Kakko, Panarin und Trouba deutlichverstärkt wurde. Mit Lundqvist steht zudem einer der trotz seines Alters besten Torhüter der Liga zwischen den Pfosten. Mit dem neuen Wind in den Segeln wäre ein Verpassen der Endrunde in dieser Konstellation eine herbe Enttäuschung. Mit den Rangers ist zu rechnen.

Auch in der zweiten Saison unter der Leitung von GM Antero wollen die Flyers zum zweiten Mal in die Playoffs einziehen. Im Kader hoffen die Verantwortlichen, dass Torhüter Carter Hart die langanhaltenden Probleme auf dieser Position endlich vergessen lassen wird. In der Abwehr spielen mit Provorov und Gostisbehere junge, talentierte Spieler die erste Geige, hinter Claude Giroux und Jakub Voracek im Angriff positionieren sich mit Nolan Patrick undTravis Koneckny ebenfalls die nächsten starken Spieler. Können die Flyers ihre gute letzte Saison bestätigen, kann es definitiv erneut für die Endrunde reichen – dort soll dann auch endlich der erste Sieg eingefahren werden.

Die Männer von der Insel gehen mit GM Isle in ihre dritte Spielzeit und wollenunter seiner Leitung nun erstmals in die Playoffs stürmen. Der Kader gibt dort durchaus Raum für Optimismus – im Tor stehen mit Varlamov und Greiss zwei ordentliche Kräfte zur Verfügung, die Abwehr schreiten Boychuk und Leddy voran. Der Angriff aber ist das Prunkstück. Eberle-Barzal-Lee ist eine Linie, die seit mehreren Jahren gut eingespielt ist und einiges der Produktion der Islanders übernehmen wird. Wichtig scheint für die Männer von der Insel, dass GM und Mannschaftsich bei aufkommenden Rückschlägen nicht verunsichern lassen und ihren Spielstil konsequent beibehalten. Dann können die Islanders ihren Traum wahr werden lassen und erstmals unter der Führung von Isle in die Endrunde einziehen.

Bei den Capitals ist es besonders schwer, einzuschätzen, wohin die Reise in der kommenden Spielzeit geht. Mit GM Telespieler steht ein bisher unbekanntes Gesicht hinter der Bande, von daher scheint hier vom letzten bis zum ersten Platz grundsätzlich alles möglich. Im Tor überragt Braden Holtby, die Abwehr hat mit Carlson den wohl besten Powerplay-Defender der Liga zu bieten. Im Angriff dürfte die Russland-Connection mit Kuznetsov, Vrana und Ovechkin wieder viele Abwehrreihen zur Verzweiflung bringen. Auch wenn die Vorbereitungsspiele holprig verliefen, darf man in Washington durchaus von einer Teilnahme an den Playoffs träumen


Die Pacific Division gilt als die wohl ausgeglichenste Division aller 4 Division dieses Jahr. Vier ganz erfahrene GMs stehen einem Rookie aus Son Jose gegenüber und dieser Umstand könnte durchaus ein entscheidender Faktor im Rennen um die Playoffplätze spielen. Denn die GMs kennen ihre Stärken und Schwächen sehr gut untereinander und auch die Spieler-Roster sind durchaus auf Augenhöhe. Entscheidend wird auch sein wie stark die Goalies der 5 Teams performen und da wiederum liegt ein klarer Vorteil bei den Sharks und den Golden Knights. Trotzdem werden die Edmonton Oilers und die Los Angeles Kings leicht im Kampf um den Division Titel leicht favorisiert, falls sie an Ihre Vorjahres-Leistung anknüpfen können. Dahinter wird ein hartes Rennen um Platz 3 und zusammen mit den Teams aus der Central Divison um die Wildcard Plätze entstehen. Wie letztes Jahr werden die Punkte aus den Direktbegegnungen entscheidend sein und am Schluss ganz wenig dazu reichen dass sich auch ein viertes Teams aus der Pacific via Wildcar-Platz für die Playoffs qualifizieren wird. In der Postseason ist dann mindestens bis Runde 2 alles möglich und die Ausgangslage dieses Jahr wohl so spannend wie kaum zuvor.

Tipp PSHL Pressestelle: 1. Edmonton, 2. Los Angeles, 3. San Jose, 4.Calgary, 5. Las Vegas

Der Abgang von Klavkalash schmerzte, doch mit Typolino79 steht der nächste hochkarätige GM in Edmonton in den Startlöchern. Eine Wiederholung des starken Ergebnisses der Vorsaison scheint in dieser Konstellation durchaus möglich. Die Mannschaft dürfte aber Kopfzerbrechen bereiten. Koskinen im Tor ist kein wirklich guter Vertreter seiner Zunft, auch die Abwehr ist gerade hinten raus sehr dünn besetzt. Vorne muss Typolino die Power von Draisaitl und McDavid wirklich optimal ausnutzen, vom Rest seines Teams hat er erfahrungsgemäß wenig zu erwarten. Wenn der neue Manager das aber gut hinbekommt, sind die Oilers ebenfalls ein heißer Anwärter auf den Divison-Titel und somit auch mindesten die zweite Playoffrunde.

Auch in Hollywood setzt man auf die absolute Konstanz auf dem GM Posten. Wie Arsch und Eimer gehören auch Daetwyller und die Kings zusammen. Nach einer starken Saison mit Einzug in die zweite Playoffrunde wollen die Könige diese Leistung auf jeden Fall bestätigen. Dafür setzt Los Angeles wieder auf die Stärke von Jonathan Quick im Tor, und Drew Doughty in der Abwehr. Der Angriff braucht zwar in Zukunft irgendwann mal eine Verjüngun, dochfür die kommende Saison gehen Kopitar, Carter und Co nochmal in voller Breitseite in den Kampf die Punkte. Wenn die Kings ab und an ihre Ungeduld etwas zügeln können, sind sogar noch mehr Punkte drin, als im Vorjahr. Die Pacific ist unfassbar eng und ausgeglichen, die Kings reden ebenfalls um den Titel mit.

Nach einer unbeständigen Saison haben die Sharks hinter der Bande auf einen Neuling gesetzt – GM Ythero will mit den Sharks versuchen, die Erfolge der alten Zeiten anzuknüpfen. Der Kader lässt beinahe keine Wünsche offen. Im Tor mit Jones und Dell ein gutes Gespann, dahinter zwei der wohl besten Defender der Welt mit Burns und Karlsson in einer Defense vereint. Im Angriff hat Jumbo-Joe sich noch für eine weitere Saison aufgemacht, mit Couture und Kane steht einiges an weiterer Firepower zur Verfügung. Gepaart mit der bisher unbekannten Stärke des neuen GMs ist bei den Sharks ebenfalls alles drin – finden Manager und Team schnell zueinander, ist auch dieses Team in der Pacific Division ein Titel-Anwärter, klappt es nicht, kann es eine lange Spielzeit werden.

Die Lichter waren eigentlich schon aus, GM SGygli hatte seinen Abschied bereits verkündet. Doch dann die Wende, nach vielen langen Verhandlungen einigten sich die Flames und ihr Schweizer GM doch nochmals auf eine Vertragsverlängerung. Zu sehr sind die beiden inzwischen zu einer Einheit zusammengewachsen. Die Mannschaft hat im Vergleich zur Vorsaison aber leider nicht zulegen können. Im Tor stehen mit Talbot und Rittich zwei gute, aber eben nicht überragende Spieler zur Verfügung, so ähnlich ist es auch in der Abwehr – nach Hamilton und Giordano kommt nicht mehr viel. Im Angriff ist viel Qualität vorhanden, gerade auch weil der Kader schnell ist und somit gerade gegen langsamere Abwehrabteilungen gut punkten kann. In der Pacific Division werden die Flames um den Divisiontitel mitspielen.

Mit GM Der_Kitte konnten die Knights im Sommer eines der absoluten Urgesteine der Liga – und damit soll auch der Erfolg in die Wüste einkehren. Die Golden Knights waren bisher eher von unbeständigen Führungskräften geprägt, das soll jetzt anders werden. Und Kitte findet in der sündigen Stadt auch gleich beste Voraussetzungen für Erfolge vor. Im Tor steht The Flower, Marc-Andre Fleury, die Abwehr davor ist jung und schnell und kann ebenfalls zu Erfolgen beisteuern. Der Angriff ist dann die wahre Pracht. Ob Pacioretty, Stastny oder Stone, im Angriff muss sich niemand Sorgen um fehlende Qualität machen. In der wohl ausgeglichensten Divison der PSHL können auch die Ritter um den Titel mitspielen.


Aus der Central Division kommt mit den Winnipeg Jets wohl der heisseste Anwärter auf den Stanley-Cup Titel in diesem Jahr. Die Jets scheiterten in den letzten zwei Saison zwei Mal an den Dallas Stars in den Playoffs aber dieses Jahr schätzt man ein dass sowohl in der Central wie auch in der Pacific Division den Jets niemanden das Wasser reichen kann. Hinter den Jets wird es aber auch in der Central Division extrem spannend um die Playoffplätze. Dabei traut man den erfahrenen GMs aus St. Louis und Columbus Einiges zu. Speziell bei den Blue Jackets wo die Wunschkombination zwischen einem starken Team und einem spielerisch starken GM erstmals zusammengefunden haben. Trotz Rookie-Handicap wird aber auch für Colorado die Playoffs via Wild-Card Platzt prognostiziert denn die Avalanches haben einen äusserst ausgeglichenen Kader der auf 4 Linien stark ist. Ein Wörtchen mitreden um die Playoffplätze wollen aber auch die beiden Rückkehrer in Dallas und Nashville. Beide müssen aber zuerst den Tritt in den Ligaalltag wieder finden und es wird entscheidend sein wieviele Punkte man gegen vermeindlich stärkere Gegner aus anderen Division sammeln wird. Trotzdem denken wir dass für beide Rückkehrer am Schluss nicht ganz reichen wird für die Postseason. In den Playoffs werden sich die Jets bis ins Conference Finale spielen, wer sich daneben ebenfalls vorkämpfen kann ist völlig ungewiss.

Tipp PSHL Pressestelle: 1. Winnipeg, 2. St. Louis, 3. Columbus, 4.Colorado, 5. Dallas, 6. Nashville

Die Jets mussten im Sommer einiges an Veränderungen vornehmen – gerade in der Abwehr verlor Winnipeg mit Trouba, Myers und Chiarot mehrere Schlüsselspieler. Das ändert an der Qualität im Angriff aber nichts – Scheifele, Wheeler, Laine, Connor Ehlers – Firepower ohne Ende. Zwar ist der Titelgewinn der Jets und GM Jay-Jay bereits Jahre her, trotzdem sind die Jets im Kampf um den Titel nicht zu unterschätzen – denn was der Kader besonders in der Abwehr nicht hergibt, kann durch taktische Feinjustierung und gute Spielanlage ab und an sehr gut ausgebügelt werden. Auch mit AHL-Team sind die Jets stark – als einziges Team der NHL konnte Winnipeg mit der Zweitvertretung ohne Niederlage bleiben. Die Jets können den Titel in der Central holen, in den Playoffs ist dann wie immer alles möglich.

GM Hannes geht in seine zweite Saison bei den Mannen aus Missouri und will zum zweiten Mal in die Playoffs einziehen. Dort war im „Fuffi-Duell“ gegen Edmonton zwar schonin der ersten Runde Schluss, doch mit ein wenig Verbesserung kann es für die Blues durchaus zu mehr reichen in der kommenden Saison. Im Tor hat sich mit Binnington und Allen ein gutes Duo entwickelt, Pietrangelo und Parayko in der Abwehr sind absolute Brecher. Dazu steht mit O ́Reilly der wohl beste Bullyspieler der Liga zur Verfügung, die Qualitäten von Spielern wie Tarasenko, Schwartz oder Steen sind unbestritten. Wenn die Blues ihre spielerische Klasse noch etwas verbessern können und mit der ausgeglichenen Divison umgehen können, ist mehr als nur die erste Runde möglich.

Durch Umstrukturierungen innerhalb der NHL landeten die Blue Jackets inder Central Division – die Vereinsführung entschied sich in diesem Zuge gleich zum kompletten Umbruch und besetzte auch den GM Posten neue – Rooba soll die Mannen aus Ohio zurück zu altem Glanze führen. Dabei dürfte vor allem die Torhüterposition Probleme machen, denn weder Korpisalo, noch Merzlikins sind echte Nummer 1 Spieler. Die Abwehr hingegen hat mit Murray undWerenski solide Spieler zur Verfügung, dem Angriff fehlt es etwas an Spitzenqualität, dafür stimmt die Tiefe. Auch den Blue Jackets ist in der Central Division ein direkter Einzug in die Playoffs zuzutrauen, spätestens über die Wild Card sollte es aber für die Endrunde reichen.

Einer der wohl ausgeglichensten Kader der NHL erwartet den neuen GM Eichendorff. Mit Rantanen und MacKinnon steht das wohl beste Duo der Liga im Angriff, dazu gesellen sich mit Kapitän Landeskog und Jost, Kadri, Burakovsky und Donskoi weitere gute Angreifer, die allesamt mindestens für zweistellige Torzahlen gut sind. Im Tor hat Philip Grubauer das Ruder übernommen und dürfte niemandem Kopfschmerzen machen, auch die Abwehr ist mit Zadorov, Makar und Girard überdurchschnittlich gut. Das Feld in der Central scheint ebenfalls sehr ausgeglichen, ein Einzug in die Playoffs ist für die Lawinen aus Denver mehr als möglich. Gerade mit unbekanntem GM können die Avalanche eine der Überraschungen der neuen Saison werden.

Am Ende der vergangenen Saison feierten die Stars den Titel, mussten im Nachgang aber den Abgang ihres GMs verkraften, der hängte seine Tätigkeit auf dem Höhepunkt an den Nagel. Die Nachfolge tritt nun mit GM Esse auch ein altbekanntes Gesicht der PSHL an, und hat durchaus gute Spieler zur Verfügung. Ben Bishop ist allemal ein solider Torhüter, die Skandinavier Klingberg und Heiskanen schieben aus der Defensive heraus den Angriff an – der hat mit Pavelski eine Topverpflichtung dazubekommen, über Radulov, Seguin und Benn muss ohnehin kein Wort verloren werden. Wenn Esse es schafft, auch aus den hinteren Reihen der Stars etwas Produktion zu bekommen, dann können auch die Stars trotz des unruhigen Sommers mindestens mal wieder um die Playoffs mitspielen.

Die wohl größte, sensationellste Rückkehr der PSHL Geschichte bahnte sich in Nashville an – dort übernimmt nach langjähriger Führung durch Tornado_HR nun Thapitsch das Ruder. Der Offline-Schreck aus dem Süden versucht nach jahrelanger Pause nun wieder sein Glück und findet bei den Predators eine sehr gute Mannschaft vor. Pekka Rinne ist einer der besten seines Faches, sogar Backup Saros wäre anderswo wohl die Nummer 1. In der Abwehr steht mit dem Schweizer Josi ein absoluter Topstar zur Verfügung, der Angriff wurde mit Duchene noch verstärkt – er gesellt sich zu Johansen, Arvidsson und Forsberg. Einer der wohl besten Angriffskader der Liga. Kann Thapitsch sein Können aufs Eis bringen, sind die Predators ein starker Gegner – die Playoffqualifikation muss hier angepeilt werden.



geschrieben von: GM Jay-Ja / Design: GM SGygli