Review Alpenliga Regular Season

Die Regular Season der Alpenliga-Saison 2018/2019 ist beendet. Nach 22 Spielen stehen die 12 Playoff-Teilnehmer fest. Souverän ihrer Favoritenrolle gerecht geworden sind Zagreb und die Grizzlys Wolfsburg, welche ihre beiden Divisions gewannen. Die Grizzlys holen sich zudem mit 55 Punkten den Regular-Season Sieg und mussten sich insgesamt nur 1 mal in der Regulartime und 3mal insgesamt geschlagen geben. Ebenfalls eine ganz starke Qualifikation hat der EHC Biel gespielt, der sich mit dem 2.Rang direkt für die Playoff-Viertelfinals qualifiziert. Das selbe gilt für den HC Davos, der vor allem im ersten Teil der Saison sehr überzeugend aufgetreten ist, jedoch zuletzt mit einigen Niederlagen schwächelte. Der HC Lugano qualifizierte sich in der Division A ebenfalls souverän für die Playoffs. Dagegen mussten die ZSC Lions und der HC Fribourg Gotteron bis zuletzt um die Teilnahme kämpfen. Die beiden Teams konnten sich aber auf Kosten vom Ev Zug, dem ERC Ingolstadt sowie den Ausgsburg Panthers für die KO-Runde qualifizieren. Auch in der Division B hielt der Kampf um die Playoffränge lange an. Schlussendlich qualifizierten sich die Eisbären Berlin auf Rang 3 vor Red Bull Salzburg und den Krefeld Pinguine direkt für die Playoffs. Der HC Genf Servette und die Straubing Tigers sicherten sich mit einem Schlusspurt die Wild-Card Plätze, welche ebenfalls Playoffteilnahme bedeuten. Für die Kölner Haie reichte es nicht.

Als Topskorer der Saison durfte sich Julie Sprunger, der Leader des HC Fribourg Gotteron auszeichnen lassen. Er sammelte 25 Skorerpunkte und lag damit vor Greg Mauldin und Teamkollege Andrey Bykow. Als Top-Goalie der Regular Season wurde Anders Lindback vom HC Davos mit einer Fangquote von 91.5% ausgezeichnet vor Elvis Merzlikins von Lugano und Steve Michalek aus Salzburg.

  

Nun stehen die Playoffs-Achtelsfinals an, wo die Drittplatzierten Lugano auf die Straubing Tigers treffen. Die Luganesi gehen dabei als grosse Favoriten in die Serie. Die Eisbären Berlin treffen auf den HC Gen Servette, wobei diese Serie ausgeglichener sein wird. Trotzdem traut man die Berliner dabei ein wenig mehr zu. Die ZSC Lions empfangen die Krefeld Pinguine. Diese Serie wird auf 50:50 geschätzt und Red Bull Salzburg wird den HC Fribourg Gotteron empfangen, auch hier ist kaum ein Favorit auszumachen. Die Sieger dieser 4 Playoff-Paarungen werden später in den Viertelfinals auf Wolsburg, Davos, Zagreb und Biel treffen.