Review: Zwischen-Bericht PSHL Saison 2019/2020

Nach rund der Hälfte der 50 Spiele andauernden Regular Season zieht die PSHL Pressestelle ein erstes Zwischenfazit über die laufende Saison und ihre 22 GMs und wirft einen Blick auf die vier Divisions.

Erwartungsgemäss ist die Atlantic Division die bisher stärkste und sehr heiss umkämpfte Division dieses Jahr und erwartungsgemäss stehen die Toronto Maple Leafs und ihr GM Paedu mit 42 Zählern auf Rang 1 in der Division. Dabei stehen 21 Siege 5 Niederlagen gegenüber. Doch der Punktevorsprung auf die äusserst stark aufspielenden Montreal Canadiens beträgt nur 3 Zähler und wenn man das fehlende Spiel der Canadiens noch berücksichtigt, liegt dieser sogar nur bei einem mikrigen Punkt. Die Habs wurden vor der Saison von den Buchmachern auf den letzten Rang der Divison gesetzt, spielen aber diese Saison gross auf und mussten bisher nur 6 Niederlagen einstecken. Insbesondere überzeugt GM Nolan mit einer äusserst effizienten Offensive und Price sorgt hinten sowieso immer für Sicherheit. Ein wenig mehr erwartet hätte man diese Saison von den Tampa Bay Lightnings und ihrem äusserst erfahrenen GM Klavkalash. Die Bolts mit ihrem starken Kader konnten zwischendurch zwar immer wieder überzeugen und stehen mit 29 Punkten auch auf einem direkten Playoffplatz, doch so eine richtige Konstanz wollte bisher noch nicht einkehren. Man verlor immer wieder Spiele auf Augenhöhe und somit fehlen bereits 10 Punkten bis zum Führungsduo in der Atlantic Division und der Kampf um den 3. Playoffplatz wird spezielle mit den Detroit Red Wings noch einen heissen Tanz geben. Die Red Wings liegen nämlich verlustpunktemässig sogar einen Punkt vor Tampa, indem 14 Siege an 9 Niederlagen gegenüberstehen. GM Rosendorf holte bisher vor allem aus seinem AHL-Team einiges heraus und meistert sich mit dem wohl schwächsten NHL-Kader auch sonst sehr gut. Wenn die Red Wings so weiterspielen liegt die direkte Playoffqualifikation drin. Die bisher wohl grösste Enttäuschung sin die Boston Bruins. Das Team aus Massachussets und GM Albiol konnte nur 4 von insgesamt 20 Spielen gewinnen und liegt abgeschlagen mit 9 Zählern auf dem Schlussrang in der Division. Es wird wohl auch dieses Jahr kein Playoff-Hockey in Boston geben.

Die Reihenfolgt in der Metropolitan Division gestaltet sich genau so wie vor dem Start der Regular Season von den Buchmachern getippt, doch der Kampf um die Platzierungen verläuft viel ausgeglichener und umkämpfter als gedacht. So liegen die Pittsburgh Penguins mit GM Flill nach einem verhaltenen Saisonstart mit 33 Punkten aus 22 Spielen auf Rang 1. Die Pens überzeugen auch dieses Jahr über ein starkes One-Timer Hockey indem vorne effizient geskort wird und man hinten in der Abwehr stark steht. Jedoch beträgt der Vorsprung auf stark spielende New Jersey Devils nur einen Punkt. GM Foi holte aus dem doch eher bescheidenen Kader einiges raus und musste sich bisher erst 4mal in der regulären Spielzeit geschlagen geben. Mit dem Abgang von Tylor Hall verlässt jedoch der Star die Mannschaft und hinterlässt ein grosses Fragezeichen ob diese fehlende Qualität die Devils in der zweiten Hälfte der Saison kompensieren können. Bei den Blueshirts aus dem Big Apple stehen 13 Siegen an 15 Niederlagen gegenüber. Eine Bilanz die zwar für die Rangers und ihren engagierten GM Raffiwob bisher noch für den direkten Playoffspot reichen, jedoch lauern dahinter 3 Verfolger welche sich auch für die Postseason qualifizieren wollen. Die Rangers haben zwar 3 Punkte Vorsprung auf die Flyers aus Philadelphia, aber auch 6 Spiele mehr ausgetragen. Diese Flyers und Ihr GM Antero sind sehr gut bei den Leuten und konnten immer wieder mit starken Auftritten und Spielen die man kehren konnten überzeugen. Sinnbildlich war dabei der 8-7 Sieg gegen die Kings vor Wochenfrist. Wenn Philly so weitermacht könnte es dieses Jahr wiederum für die direkte Playoffqualifikaiton reichen. Auf Rang 5 liegt das Ueberraschungsteam schlechthin der Liga. Die New York Islanders waren mit dem Junioren-GM Gregory angetreten und kaum jemand hat dem Team aus Long Island was zugetraut. Doch die Islander stehen bereits bei 9 Saisonsiegen und man hat zuletzt Hochkaräter wie Winnipeg oder die Edmonton Oilers besiegt. Zur Zeit fehlen noch 5 Punkte auf einen direkten Playoffspot und man kann von Woche zu Woche beobachten wie die Islanders stärker, spielwitziger und effizienter werden. Dem Team und ihrem GM ist vor allem in der Langzeitbetrachtung noch einiges zuzutrauen. Hinter den Islanders auf dem 6. Rang liegen die Washington Capitals mit ihrem GM Telespieler. Die Capitals mussten zwar einige hohe Niederlagen einstecken, meldeten sich aber zwischendurch immer wieder mit starken Leistungen und Siegen zurück. Somit liegt auch für die Capitals in der zweiten Saisonhälfte noch alles drin und die Playoffs sind in Griffweite

Zur Zeit stehen folgende Teams auf den Playoffplätzen in der Eastern Conference:
Direkte Qualifikation: TOR, MTL, TBL, PIT, NJD, NYR
Wild-Card-Plätze: DET, PHI
Out: NYI, WSH, BOS

In der Central Division haben die Buchmacher mit ihrem Tipp vor der Saison ebenfalls ins Schwarze getroffen und die Tabelle stellt sich wie prophezeit dar. Die Winnipeg Jets liegen mit 42 Punkten nicht nur an der Tabellenspitze in der Central Division sondern GM Jay-Jay führt damit zur Zeit auch die ganze Liga an. Die Jets mussten dabei erst 5 Niederlagen entgegennehmen und haben bereits 100 Tore erzielt. Der Vorsprung auf die stark spielenden St.Louis Blues liegt aber nur bei 5 Punkten. GM Hannes und die Blues haben eine starke Sieges-Serie hinter sich und spielen unglaublich dominierendes Hockey. Die Blues sind damit sowohl wenn sie mit dem NHL- wie auch mit dem AHL-Team antreten ein äusserst unangenehmer Gegner und mussten erst 8 Niederlagen einstecken. Auf Rang 3 folgen die Columbus Blue Jackets und GM Roba. Der Offlinie-Champion überzeugte auch online und hat im Moment eine ausgeglichene Sieges-Niederlagen Bilanz. Columbus fehlt aber zur Zeit noch ein wenig die Konstanz und wenn dieses noch verbessert werden kann werden die Blue Jackets im Rennen um die Playoffs definitiv mitdabei sein. Gejagt werden wird Columbus von den Colorado Avalanches und GM Reducme. Der belgische GM steht bei 10 Siegen und liegt nur 2 Punkte hinter dem direkten Playoffspot. Die Avs mit ihrer starken Sturmreihe rund um Superstar McKinnon werden in der zweiten Saisonhälfte alles dafür tun um die Playoffs zu erreichen. Gleiches gilt für die Dallas Stars und GM Esse. Zwischenzeitlich hatten die Stars ein wenig eine Baisse und mussten einige Niederlagen einstecken. In den letzten Spielen sind die Stars aber wieder erstarkt und konnten 4 Spiele in Folge gewinnen. Somit liegen diese auch nur 4 Zähler hinter Columbus und alles liegt noch drin. Anderst sieht es dagegen bei den Nashville Predators aus. Die Preds mit ihrem GM ThaPitsch liegen abgeschlagen mit nur 5 Punkten auf dem letzten Rang der Liga und haben den Tritt auf das hohe Niveau in der Central Division noch nicht gefunden. Zwar war man immer wieder nahe am Sieg aber schlussendlich machten vor allen eine Strafenflut und die Ineffizienz vor dem gegnerischen Tor dem Team aus Music-City immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Die Preds werden versuchen in der zweiten Hälfte der Regular Season dem einen oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen und so zum einen oder anderen Sieg zu kommen.

So stark wie in dieser Saison hat man die Calgary Flames bisher in allen den vergangenen Saisons noch nie gesehen. Die Flames starteten zwar mit 2 Niederlagen in die Saison, legten danach aber eines 11 Spiele andauernden Siegesserie hin und überzeugten durch ein gradliniges und offensiv ausgerichtete Hockey. GM SGygli musste zwar in beiden Battles of Alberta als Verlierer vom Platz liegt aber zur Zeit auf Rang 1 mit 3 Punkten Vorsprung auf Erzrivale Edmonton und 12 Punkten Reserve auf die Los Angeles Kings. Die Oilers und ihr GM Typolino starteten ebenfalls sehr stark in die Saison und haben mit dem Sturmduo McDavid – Draisaitl wohl das beste und effizienteste Stürmerpaar auf nordamerikanischen Eis zu bieten. Die Oilers mussten aber in den letzten Spielen ab und zu Punkte liegen lassen wie zB bei der Niederlage gegen die Islanders und liegen somit mit 9 Niederlagen auf Rang 2 in der Pacific Division. Dahinter folgen die Los Angeles Kings und GM Daettwyler. Das Roster der Kings hatte in den vergangenen Jahren definitiv mehr zu bieten, doch die Kings schlagen sich mit ihrem physischem Körperhockey weiterhin gut und stehen auf einem direkten Playoffspot. Einem Sieg folgte zwar meist eine Neiderlage und ab und zu ging ein sehr umkämpftes Spiel verloren. 11 Siegen stehen zur Zeit 13 Niederlagen gegenüber und der verlustpunktemässig steht man gleich auf wie die Vegas Golden Knights. Diese, angeführt durch GM Kitte hatten zwar ein wenig Mühe in die Saison zu kommen, spielten aber in den letzten Wochen immer stärker auf und holten somit in der Tabelle auf. Zwar musste man einige Male unglücklich als Verlierer vom Eis, doch das Spielermaterial, die Form und auch die Zuversicht für die 2.Saisonhälfte stimmt um den Sprung unter die ersten 3 in der Pacific Division zu schaffen. Dies haben auch die San Jose Sharks noch vor. Das Team startete grottenschlecht in die Regular Season und nach 24 Spieltagen wurde mit GM Ythero der Schlusstrich gezogen. Danach übernahm GM Horazor und dieser legte fulminant mit 3 Siegen aus 3 Spielen los und zeigte ganz starkes Hockey. Wenn er so weitermacht liegt für die Sharks trotz einem Punkterückstand von 14 Punkten ein Playoffplatz noch drin. Dazu hat er in den verbleibenden 23 Spielen noch alle Möglichkeiten.

Zur Zeit stehen folgende Teams auf den Playoffplätzen in der Western Conference:
Direkte Qualifikation: WIN, STL, CBJ, CLG, EDM, LAK
Wild-Card-Plätze: VGK, COL
Out: DAL, SJS, NSH

Die PSHL Pressestelle freut sich auf die zweite Saisonhälfte und wünscht allen GMs viel Erfolg, Spass und ein gutes Gelingen