Season Preview: Atlantic Division

Zum Start der neuen Saison der PSHL wagt die Pressestelle wie in jedem Jahr einen ausgiebigen Ausblick auf die vier Divisionen und die (zum letzten Mal) 30 Teams die in das Rennen zum den begehrten PSHL-Stanley-Cup gehen.

Als großer Favorit scheint in der Umfrage unter den Managern der Teams dabei die Tampa Bay Lightning ins Rennen zu gehen. Glaubt man den Amtsinhabern, geht der Weg über den Titel im Osten nur über die Blitze – aber auch den New York Islanders, sowie den Florida Panthers und den Philadelphia Flyers werden Chancen auf den Titel eingeräumt. Im Westen gehen die Central-Division Rivalen aus Dallas und Winnipeg als Frontrunner in die Spur, während aus der Pacific Divison, nach Meinung der Verantwortlichen, vor allem mit den Oilers, sowie den San Jose Sharks gerechnet werden muss.

Detaillierte Blicke auf die Teams, Veränderungen im Management, im Kader, kleine Rückblicke auf die Vorbereitung, sowie die Ziele für die kommende Saison werden zu lesen sein.


Die Braunbären aus Boston begrüßen im Sommer GM @der_Kitte hinter der Bande. Für den GM eine absolute Herzensangelegenheit. Personell tat sich bei den Bruins nicht wirklich viel – die Abwehr sieht mit dem Koloss Zdeno Chara, sowie dem jungen Torey Krug noch immer ordentlich aus, der Abgang von Dougie Hamilton schmerzt aber noch deutlich. Im Tor sind die Bruins mit Tuukka Rask mehr als ordentlich ausgestattet, im Angriff prangt mit David Backes von den St. Louis Blues der einzige wirklich nahmhafte Neuzugang. Mit Patrice Bergeron und David Krejci haben die Bruins aber ohnehin schon ordentliche Scorer in ihren Reihen, und der junge Brad Marchand hat beim World Cup of Hockey bewiesen, dass er zu den besten Spielern in der NHL gehört. Kitte setzt dafür vor allem auf die Erfahrung seiner Jungs, erklärt er: „Wir hoffen das ihre Erfahrung uns helfen wird in die Playoffs einzuziehen.“ Die Vorbereitung absolvierten die Bruins großenteils gegen Teams außerhalb der PSHL, um die Mannschaft nicht schon im Voraus zu präsentieren und somit berechenbar zu machen. Ein interessanter Schachzug, der für eine Überraschung sorgen könnte. Kitte dazu: „Nun wir haben zwar einige Testspiele gemacht, allerdings hauptsächlich gegen Gegner auf die wir in der Saison nicht treffen werden. Deshalb muss man mal abwarten wie uns der Start so glückt.“ Auch wenn es im stark besetzten Osten sehr schwer werden dürfte, wollen die Bruins unter neuer Führung erneut in die Endrunde einziehen, ließ der GM den Rest der Liga wissen: „Wie schon gesagt wollen wir schon versuchen ernsthaft um die Playoff-Plätze mitzuspielen.“


Bei den Sabres war im Sommer einiges los, und noch immer sind einige Baustellen offen. Vor allem der Angriff dürfte im Vergleich zur Vorsaison allerdings stark verbessert sein – auch weil GM @reduceme in sein inzwischen drittes Jahr in der Liga geht und somit schon zu den erfahrenen Kräften gezählt werden kann. Die Top 6 in Buffalo haben eine deutliche Aufwertung erhalten. Neben der Weiterentwicklung von Top-Pick Jack Eichel, der auch beim World Cup of Hockey aufhorchen ließ, dürfte vor allem Kyle Okposo den Büffeln im doch etwas trägen Angriff auf die Sprünge helfen. Der Flügelstürmer kommt mit der Empfehlung einer exzellenten Spielzeit bei den New York Islanders auf die andere Seite des Hudson River und dürfte mit Eichel und Evander Kane eine mehr als gefährliche Sturmformation bilden. Steckt man dann noch die Herren O’Reilly, Moulson und den von reduceme so sehr geliebten Alex Nylander dazu, kann schon einiges erwartet werden. In der Defensive stehen die Sabres zwar in der Breite nicht so stark da wie die Konkurrenz aus New York City, trotzdem muss man sich auch hier auf keinen Fall verstecken. Dimitry Kulikov kommt von den Florida Panthers nach Buffalo, während mit Zach Bogosian ein Veteran-Defender zur Seite steht, der schon zu seiner Zeit in Atlanta/Winnipeg sich nie zu schade war, einen entscheidenden Block zu fressen. Schafft das Managemant in Bufallo es nun noch, Rasmus Ristolainen vor der Saison mit einem Vertrag auszustatten, kann das große Ziel der Mannschaft des belgischen Managers erreicht werden: „Wir sind in einer schweren Division. Trotzdem wollen wir besser sein als letztes Jahr, und im dritten Jahr in der PSHL endlich die Playoffs erreichen!“


Zumindest im Management der Red Wings hat sich im Sommer nichts getan. Viel sprach für einen Abgang von GM @typolino79 zu den Minnesota Wild – der Mann aus dem beschaulichen Scoul blieb aber den Mannen in der Joe Louis Arena treu. Ein Bekenntnis der Treue, das sich in Verbindung mit den neuen Spielern durchaus auszahlen könnte. Mit dem starken Torhüter-Duo aus Peter Mrazek und Jimmy Howard, sowie den körperlich sowie spielerisch hervorragenden Mike Green, Danny DeKeyser und Niklas Kronwall davor muss sich in der Rückwärtsbewegung kaum jemand Sorgen um die Red Wings machen – auch weil, wie in der Vorbereitung oft ausprobiert, der junge Finne Teemu Pulkkinen die vakante Position eines rechts schießenden Verteidigers bisher ordentlich ausgefüllt hat. Im Sturm tat sich im Sommer einiges. Noch immer findet man in den Detroiter Straßen vollgeweinte Taschentücher, daneben ein Foto des Magic Man. Pavel Datsyuk hat Motown den Rücken zugekehrt und die NHL in Richtung der Heimat verlassen. Ein herber Verlust, der vor allem in Puncto Spielstärke und Spielwitz nicht aufzufangen sein dürfte. Als Ersatz steht der Däne Frans Nielsen in den Startlöchern. Er dürfte hinter dem jungen Dylan Larkin die zweite Center Position übernehmen. Auf seinem Flügel könnte sich derweil Thomas Vanek wiederfinden. Der bullige Österreicher glänzt ligaweit noch immer mit einem der gefährlichsten Schüsse überhaupt und kann unter deutschsprachiger Führung sicher nochmal richtig aufblühen. GM Typolino79 sieht das ähnlich: „Eins ist sicher, den Titel des Publikumslieblings hat er bekommen und man hörte beim letzten Vorbereitungsturnier schon „Es gibt nur ein Thomas Vanek“ von den Rängen!“. Ziele formuliert man in Detroit seit je her recht vorsichtig. „Zunächst einmal muss der Einzug in die Playoffs das Minimalziel sein“, so Typolino. Er ließ aber ebenfalls durchblicken, dass es in dieser Saison noch eine Runde weiter gehen soll als in der Vorsaison – da reichte es für die Division Finals. Geht es nach dem Management der Wings, soll also das Conference Final im Osten erreicht werden. „Dafür muss aber alles zusammenpassen“, schiebt der Manager noch ein, bevor es zu weiteren Vorbereitungsspielen aufs Eis geht.


Die Panthers gehen als eines von wenigen Teams ohne wirklich große Veränderungen in die neue Spielzeit. Zwar verließ Dmitri Kulikov den Süden der Republik in Richtung Buffalo, trotzdem steht in Florida weiterhin eine sehr schlagkräftige Mannschaft auf dem Eis. Angeführt von Altmeister Jaromir Jagr, der wohl wie in der Vorsaison an der Seite von Jonathan Huberdeau aufs Eis gehen wird, stehen mit den Herren Barkov, Jokinen, Trochek und Smith auch in der zweiten Welle des Angriff hervorragende Spieler auf dem Eis. In der Defensive dreht sich alles um Aaron Ekblad. Der junge Kanadier verfügt über eine sagenhafte Physis und ist auch an der Scheibe sehr sicher. Zusätzlich bringt einen knüppelharten Schlagschuss mit, der vor allem aus dem Halbfeld eine echte Waffe sein wird. Wenn Goalie Roberto Luongo seine ansteigende Form aus dem letzten Jahr konservieren konnte, und somit Backup James Reimer vor zu viel Eiszeit bewahrt wird, kann für die Panthers wieder mehr drin sein als zuletzt. „Wir warten schon sehnlichst auf den Startschuss“, freute sich GM @Tornado.hr am Rande der Saisonvorbereitung. Diese verlief gemischt, wie er die Redation wissen ließ: „Gemischte Gefühle! Mal lief es besser, mal schlechter, so genau kann man das noch nicht sagen.“ In die Endrunde soll es aber für den kroatischen Manager und seine Raubkatzen aber definitiv wieder gehen, ließ er durchblicken: „Wir wollen die Playoffs erreichen – auch wenn das schon schwer genug wird!“


Bei den Canadiens reibt man sich noch immer verwundert die Augen. Jedes Trikot von PK Subban ist wertlos geworden seit den Geschehenissen des abgelaufenen Sommers. Der Blockbuster-Deal der Offseason gehörte den Canadiens, die während des Urlaubs von GM Nolan kurzerhand Subban gegen Shea Weber von den Nashville Predators tradeten. „Das war natürlich ein Monsterdeal“, seufzte @Nolan im Interview. „Zuerst hat mir der Deal überhaupt nicht gefallen, aber Subban war bei mir nur Durchschnitt. Ich hoffe, die Organisation kommt mit Weber nun besser klar.“ Die ansonsten recht körperbetonte Abwehr um Nathan Beaulieu, sowie die alten Russen Alexei Emelin und Andrei Markov kann sich auch in der kommenden Saison wieder auf den besten Goalie der Liga verlassen. Carey Price verletzte sich zwar zum Ende der vergangenen Saison schwer, konnte aber vor kurzem beim World Cup schon wieder unter Beweis stellen, dass sich die „Habs“ keine Sorgen machen müssen. Price geht top fit in die Spielzeit und wird den Canadiens mit Sicherheit wieder einige Spiele stehlen. Interessant sind im Angriff vor allem zwei Personalien: Mit Andrew Shaw kommt eine der größten Pestbeulen der Liga nach Montreal. Wer mit ihm spielt, liebt ihn, seine Gegner hassen ihn. Schon in der Preseason machte er mit Fights auf sich aufmerksam, kann aber zu allem Überfluss auch noch Eishockey spielen. Das Management setzt seine größten Hoffnungen derweil in den KHL-Rückkehrer Alexander Radulov. „Auf ihn hoffen wirklich“, ließ Nolan durchblicken. Für Montreal stehen als großes Ziel wieder die Playoffs auf dem Zettel, so Nolan weiter: „Ziel sind die Playoffs. Das werden wieder eine Menge nervenaufreibende Spiele. Hoffentlich bleibt uns eine Niederlagenserie, die dann nicht wieder aufzuholen ist, in diesem Jahr erspart.


Die Ottawa Senators mussten ihre GM-Stelle im Sommer als eines von vielen Teams neu besetzen, und verpflichteten mit GM @adler15a einen Liga-Neuling. Die ersten interessanten Deals wurden aber schon eingefädelt. So wurde Mika Zibanejad zu den New York Rangers getradet, im Tausch kommt mit Derek Brassard ein interessanter und technisch versierter Spieler in den Angriff der Hauptstädter. „Ich hoffe, dass sich mit seiner Verpflichtung neuer Wind in der Offensive auftut“, so der neue Manager. Wirklich optimistisch klang er aber trotz des großen Names nicht: „Ob es wirklich was bringt wird sich im Laufe der Saison noch herausstellen.“ In der Vorbereitung auf seine erste Spielzeit taten sich Trainer und Mannschaft noch recht schwer miteinander, teils deutliche Niederlagen mussten hingenommen werden. „Die Vorbereitung ist in vollem Gange und ich versuche mit meiner Mannschaft an besserem Timing zu arbeiten.“ Auch für die anstehende Saison fällt die Prognose in der ersten Saison von GM adler15a recht vorsichtig aus: „Unsere Gegner sind knüppelhart. Mit viel Glück, können wir den einen oder anderen Punkt nach Hause fahren.“ Einfache Punkte wird es in der kanadischen Metropole aber nicht geben – da kann sich der Rest der Liga sicher sein. Das neue Management gab so für die erste Spielzeit am Ende doch eine deutliche Kampfansage aus: „Eines ist sicher wir werden kämpfen bis wir Blut schwitzen und das Eis sich rot verfärbt hat. Ich denke aber, dass wir uns von unten schön langsam nach oben heraufarbeiten müssen, und werden!“


Mit einem großen Knall begann die Offseason der Blitze aus dem Süden. GM goavs17 strich wegen Zeitmangel die Segel, was die Tür für den wohl größten GM-Wechsel des Sommers öffnete. Von den Boston Bruins kommt mit GM @Meat2 eine echte Granate. Er bringt Spielverständnis und Raffinesse wie kaum ein Zweiter mit, und weiß seit Jahres seine Fähigkeiten auf die Mannschaft zu übertragen. Der Kader der Lightning ist für die kommende Saison kaum verändert – und das, obwohl es danach lange Zeit nicht aussah. Kapitän und Aushängeschild Steven Stamkos ließ sich mit seiner Unterschrift im Süden lange Zeit. Einige sahen ihn schon in Toronto, am Ende unterschrieb er doch langfristig in Tampa. Mit Alex Killorn und Jonathan Drouin bildet er eine starke erste Linie, die „Triplets“ um Nikita Kucherov, Tyler Johnson und Ondrej Palat sorgten in der abgelaufenen Saison ligaweit für Schrecken – kaum eine Linie scorte besser als die drei „kurzen“ im Lightning-Trikot. Auch Abwehr und Torhüter-Dui müssen sich vor niemandem verstecken. Mit Victor Hedman steht körperliche Präsenz, sowie ein starker Schuss von den Blauen Linie zu Verfügung, Führungspotenzial bringen etwa Jason Garrison und Anton Stralman ohne Ende mit. Im Tor stehen mit Ben Bishop und Andrej Vasilevski zwei patente Männer, die die ohnehin stark eingestellte Defense der Lightning nochmal ein Stück furchteinflößender machen. Hört man den Worten von GM Meat2 zu, kann einem Angst und Bange werden: „Das Team und Ich konnten uns in den vergangenen Tagen etwas näher kennnenlernen. Unser oberstes Ziel ist die Qualifikation für die Playoffs. Natürlich wollen wir auch im Kampf um den Division-Sieg ein Wörtchen mitreden!“ Schafft es der neue Manager seine Fähigkeiten so wie in Boston erneut auf sein Team zu übertragen, sind die Lightning mal wieder einer der Top-Favoriten auf den Titel.


Die Maple Leafs gehörten in der abgelaufenen Saison zu den großen Überraschungen. Newcomer-GM @Bengel-Reloaded mischte die Liga mächtig auf und dürfte somit in der kommenden Spielzeit von niemandem in der Liga mehr auf die leichte Schulter genommen werden. Mit Top-Draft Pick Auston Matthews, den jungen Michael Nylander und Mitch Marner stehen zudem eine ganze Menge neuer, interessanter Spieler im Aufgebot. Im Tor haben die Leafs ihren wohl prominentesten Neuzugang. In der Vorsaison hielt Jonathan Bernier zwar stark für Toronto, mit dem Dänen Fredrik Anderson kommt aber ein Torhüter von einem ganz anderen Kaliber. Das dürfte die ohnehin schwer zu knackende Abwehr noch ein Stück unberechenbarer machen. Zum konnte der Manager schon in der verganenen Saison unter Beweis stellen, dass es für Erfolg in der PSHL nicht unbedingt das beste Personal braucht. „Das Team ist heiß auf die neue Saison“, verriet der Manager am Rande eines AHL-Spieles seiner Marlies, von denen er sich noch bleibende Eindrücke erhofft: „Die jungen Spieler wollen natürlich zeigen was in ihnen steckt und dass sie auch im Proteam bestehen können.“ Wie die meisten seiner Kollegen auch legt der Leafs-Anführer die Messlatte für sein Team bewusst niedrig – schaut man auf die Vorsaison darf eigentlich mehr erwartet werden als der bloße Einzug in die Endrunde. Und dennoch: „Unsere Ziele sind in erster Linie die Playoffs zu erreichen, aber auch die jungen Spieler wollen wir so gut wie möglich fördern und verbessern. Außerdem wollen wir mit unserem Hockey wieder Werbung für den Sport in Toronto machen und die Fans mitreißen.“