Season Preview: Central Division

Zum Start der neuen Saison der PSHL wagt die Pressestelle wie in jedem Jahr einen ausgiebigen Ausblick auf die vier Divisionen und die (zum letzten Mal) 30 Teams die in das Rennen zum den begehrten PSHL-Stanley-Cup gehen.

Als großer Favorit scheint in der Umfrage unter den Managern der Teams dabei die Tampa Bay Lightning ins Rennen zu gehen. Glaubt man den Amtsinhabern, geht der Weg über den Titel im Osten nur über die Blitze – aber auch den New York Islanders, sowie den Florida Panthers und den Philadelphia Flyers werden Chancen auf den Titel eingeräumt. Im Westen gehen die Central-Division Rivalen aus Dallas und Winnipeg als Frontrunner in die Spur, während aus der Pacific Divison, nach Meinung der Verantwortlichen, vor allem mit den Oilers, sowie den San Jose Sharks gerechnet werden muss.

Detaillierte Blicke auf die Teams, Veränderungen im Management, im Kader, kleine Rückblicke auf die Vorbereitung, sowie die Ziele für die kommende Saison werden zu lesen sein.


In Chicago wollte es nicht so Recht laufen in der vergangenen Saison. GM @Olli9482 haderte lange mit seiner Mannschaft, die trotz großer Qualität nicht so wirklich ins Rollen kommen wollte. Es reichte am Ende für die Playoffs. Da sah es gegen Minnesota sogar lange gut aus, dann aber doch das aus. Trotzdem wurde mit dem Management verlängert, ohne auch nur eine Sekunde zu zögern – ein Treuebekenntnis sowohl vom Manager, als auch vom Verein. In der kommenden Saison werden die Hawks aber personell einige Veränderungen vornehmen müssen – zu teuer sind die Verträge von den Herren Kane, Keith, Toews und Co. Andrew Shaw und Teuvo Teeravainen sind die prominentesten Opfer, wirklich verstärkt hat sich nur die Abwehr mit Brian Campbell. „Wir erhoffen uns natürlich von ihm einiges an Power von der Blauen Linie“, ließt Olli durchblicken. Interessant könnte der junge Michael Kempny in der Abwehr sein, der durch die finanziellen Verschiebungen einiges an Eiszeit erhalten dürfte. Durch diverse PR-Aktionen im Chicagoer Umland haben die Hawks in der Pre-Season kaum Spiele absolvieren können – die Stimmung im Lager der Hawks war in der vergangenen Saison nicht gut und soll durch die Arbeit abseits des Eises wieder verbessert werden. „Die Frühform ist alles andere als berauschend“, so Olli weiter. In der ohnehin äußerst ausgeglichen und stark besetzten Central Divison sieht der Manager der Indianer für sein Team auch deswegen nicht viel Licht. Der Kopf wird aber trotzdem nicht in den Sand gesteckt – warum auch. Zu viel Qualität steht in den ersten beiden Reihen zur Verfügung. Olli dazu: „Die Zeiten als man vor zwei Jahren noch das Conference Finale erreicht hat sind definitiv vorbei. Nichtsdestotrotz sollte das Ziel eines jeden NHL-Teams die Playoffqualifikation sein. Deshalb lautet das Ziel der Hawks: Erreichen eines Wildcard-Spots!“


Endlich ist er zurück! GM @metalhead293 kehrte dem Sabbat-Dasein den Rücken und ist zurück in der Mile-High-City. Im Sommer dankte er noch Interims-GM Esse, der nun die Rangers übernommen hat, jetzt ist er voller Tatendrang. Im Kader der Avalanche tat sich einiges – und das nicht zur Freude von metalhead, der sein Team ordentlich verändert vorfand: „Wir hatten leider zwei herbe Verluste hinzunehmen. Vorallem Mikkel Bødker hätten wir natürlich gerne ein weiteres Jahr hier Denver auflaufen sehen, da aber sein Vertrag zum Saisonende ausgelaufen ist, war es absehbar, dass er sich nach einer vielversprechenderen Alternative umsehen wird. Mit den San Jose Sharks, dem vielleicht am Besten besetzten Team der Liga, hat er diese gefunden. Ähnliches gilt auch für Shawn Matthias, auch er hat uns in der Off-Season leider verlassen und sich den Winnipeg Jets angeschlossen.“ Die Segel streichen will man bei den Lawinen aber nicht – denn es gab auch positive Nachrichten: „Nathan MacKinnon und Tyson Barrie haben ihre Vertäge langfristig verlängert“, gab der Manager die Klärung zweier wichtiger Personalien bekannt. In der Vorbereitung gaben sich Licht und Schatten in Colorado die Klinke in die Hand, so metalhead weiter: „Sehr durchwachsen, gute und schwache Spiele wechseln sich regelmäßig ab.“ Vor allem mit der eigenen Abwehr war er wie so viele seiner Kollegen noch nicht zufrieden. Desweiteren hofft er durch starke Spieler in der AHL, noch weitere Spieler für den NHL-Kader bekommen zu können. Trotz der herben Rückschläge in der Zusammensetzung der Mannschaft zählt für die Avalanche nach der Rückkehr des verlorenen Sohnes auf dem GM-Posten nur eines: Der Einzug in die Endrunde: „Was die Kaderstärke angeht gehört die Avalanche sicher nicht zu den Top-Teams, um so interessanter ist die Aufgabe genau diese Teams zu ärgern und bestenfalls hinter uns zu lassen. So gehen wir die Saison an.“


Die Stars haben mit GM @Albiol27 einen der großen Fische auf dem Manager-Markt an Land gezogen. Gepaart mit dem sehr stark besetzten Kader kristallisiert sich in Dallas ein echter Titelkandidat raus. Das weiß auch der Manager, wie er im Interview erklärte: „Uns wird von den anderen GM die Favoritenrolle zugeschoben. Damit können wir aber leben.“ Helfen dürfte dabei der stark besetzte Angriff. Ob Benn, Sharp, Seguin oder Hemsky. All diese Namen strotzen nur so vor Qualität und dürften mindestens vier Treffer nötig machen, um überhaupt auf Punkte gegen Dallas zu kommen. Einzige Schwachstelle im Kader scheint die Torhüterposition. Zwar können sowohl Kari Lehtonen als auch Antti Niemi Spiele für Dallas gewinnen, ab und an werden sie diese aber auch verlieren. Auch deswegen will der neue Manager erstmal nichts vom Titel in der PSHL wissen. „Unser Ziel ist ganz klar das Erreichen der Playoffs. Mit welcher Platzierung ist erstmal egal.“ Damit das klappt, setzt Albiol vor allem auf den Teamgeist in seiner Mannschaft: „Wir schauen nicht auf die Änderungen im Kader. Wir sind schon sehr zusammengewachsen, bei uns in der Kabine ist niemand „Der Neue“. Das stimmt mich auf jeden Fall sehr positiv für die neue Saison.“


Die Minnesota wild trennten sich im Sommer von GM Jay-Jay, der sich seiner Vergangenheit wegen den Winnipeg Jets anschloss. Der neue Mann am Ruder des Teams aus dem kalten Norden ist ein altbekanntest Gesicht in der PSHL Gemeinde, GM @ZSC-ZUERCHER-SC . Schon in der vergangenen Saison hatten die Wild einen der am breitesten aufgestellten Angriffe der Liga – zwar wurde mit Thomas Vanek nicht verlängert (noch immer hört man die Fangesänge aus Detroit), dafür wurde aber mit Eric Staal ein wirklich dicker Fisch an Bord gehalten. Durch die Mitte sind die Wild somit mit Staal, Koivu und Granlund absolut überragend besetzt. Der Manager selbst sieht es ähnlich, auch wenn er die Erwartungen an Staal selbst etwas dämpfen will: „Klar ist er nicht mehr der Jüngste und spritzigste. Jedoch kann er sein Team mit seinen Erfahrungen bestimmt unterstützen.“ Die Fans in Minnesota sind erfahrungsgemäß schon immer für einige Punkte gut gewesen, zu viel Euphorie würde dem Team aber schaden, glaubt der neue Verantworliche: „Hoffentlich nicht allzu Gross diese Euphorie.“. Trotzdem geht der Blick nach Vorne: „Ich denke wir haben gut Trainiert. Ich setzte auf mein Team, da liegt viel Potential.“ Auch die Wild wollen in gleiche Richtung gehen, wie auch schon in der Vorsaison, erklärt der neue Manager am Ende des Gespräches: „Die Minnesota Wild sind zufrieden mit dem Erreichen der Playoffs!“


Die Nashville Predators ließen im Sommer ihren Ex-GM der_Kitte nach Beantown ziehen und stellten mit GM @thapitsch DIE Legende der PSHL ein. Der gebürtige Schweizer war lange Zeit von den New York Rangers nicht wegzudenken, und – obwohl die sportlichen Ergebnisse nicht immer stimmten, ist einer der gefragtesten PSHL-GM. Im Sommer fädelte er gleich mal einen der grandiosesten Deals der Klubgeschichte ein. Mit PK Subban kommt der wohl vielversprechendste und charismatischste junge Defender der Liga in die Country-Stadt. Im Gegenzug musste zwar der etwas alternde Shea Weber abgegeben werden, ansonsten kann man die Predators aber als Sieger dieses Trades bezeichnen. Im Angriff sind die Predators jung, schnell, und dynamisch. Spieler wie Colin Wilson, Filip Forsberg und Ryan Johansen bringen einiges an Firepower mit, auch hinten steht hinter Subban mit den Herren Ekholm und Josi eine echte Wand. Auch die Predators verfügen mit Pekka Rinne zwar über einen recht verletzungsanfälligen Goalie, der aber wenn es drauf ankommt durch pure Anwesenheit die gegnerischen Angreifer das Fürchten lehrt. Die Playoffs sind für die Predators zwar weiterhin ein echter Longshot, vor allem in der so ausgeglichen besetzten Central Division – und trotzdem dürfen Spiele gegen die von Thapitsch trainierten Säbelzahntiger niemals auf die leichte Schulter genommen werden. Der GM weilt bestätigten Berichten zu Folge mit seiner Mannschaft im Trainingslager in Afrika – ein Weg, den vor ihm noch kein einziger GM gegangen ist. Zahlt sich das aus, wird aus der vormals doch ab und an harmlos anmutenden Pitsch-Truppe wieder eine Mannschaft die im wahrsten Sinne des Wortes zubeißen kann!


Weiterhin unter der Führung von GM @Frutti gehen die St. Louis Blues in die wohl bisher spannendste Saison der PSHL-Geschichte. In Illinois setzt man dabei vor allem auf Kontinuität, und die Entwicklung der eigenen jungen Spieler. Einzig den Abgang von David Backes haben die Teamkollegen zu verkraften, ansonsten sieht es vielversprechend aus. Ob Vladimir Tarasenko, dem Sogar die Ehre des Cover-Boys für NHL 17 zu Teil wurde, oder Jaden Schwartz, Robbie Fabbri oder Jori Lehtera. Alle sind sie schnell, und robust. Dazu kommt mit den Herren Bouwmeester, Pietrangelo, Shattenkirk und Parayko eine der wohl stärksten Top 4 in der Abwehr, die es in der Liga zu finden gibt. Übernimmt Jake Allen im Kasten nun auch die ihm zugedachte Rolle der Nummer eins, muss im Rennen um die Playoff-Plätze in der Central Divsion auch mit den Blues wieder ganz gehörig zu rechnen sein. Dazu kommt, so erklärte der GM, eine mehr als ordentliche Saisonvorbereitung: „Form ist gut, die ersten Spiele sehen gut aus, bis 12.10. werden wir Versuchen in Top-Form zu sein.“ Auch für den Manager ist klar, dass es wieder in die Playoffs gehen soll, auch wenn im Gespräch durchschien, dass auch der Druck von dem Owner des Vereins heftig zu sein scheint: „St. Louis geht als Favorit in die neue Saison. Jede andere Antwort würde mich meinen Job kosten“, erklärte Frutti.


Die Winnipeg Jets und @Jay-Jay zogen in der Draft-Lottery im Sommer das große Los und durften an Position zwei den finnischen Flügelstürmer Patrik Laine begrüßen. Übersteht dieser das harte Trainingscamp, kann er an der Seite von Bryan Little und Youngster Kyle Connor eine dynamische und gefährliche Formation bilden. In der Defense schmerzt der Verlust von Jacob Trouba. Er forderte im Sommer einen Trade und wird dementsprechend voraussichtlich nicht mehr für die Jets auflaufen. Im Tor ist der Kampf um den Posten der Nummer 1 bereits vor dem Trainingscamp entschieden – Connor Hellebuyck wird Ondrej Pavelec ablösen und versuchen, sich als neue Nummer 1 festzuspielen. „Connor hat das Potential ein ganz starker Goalie zu werden. Wir werden ihm die nötige Zeit geben, uns das zu beweisen“, kommentierte der neue GM des amtierenden Stanley Cup Champions. Die Torhüter Position als nominelle Schwachstelle erfordert eine starke Team-Defense – genau dort will Jay-Jay die Hebel auch ansetzen: „Wir wollen die eigene Zone möglichst mit maximal zwei Puckkontakten verlassen, um gar nicht erst in Gefahr zu geraten. Klappt es dann im Angriff auch einigermaßen, werden wir eine gute Saison spielen!“. In der Vorbereitung gab es Licht und Schatten. Nach mehreren Siegen in Serie schied man beim Vorbereitungsturnier in Detroit bereits in der Vorrunde aus – es wartet also noch viel Arbeit. „Wir haben noch einen langen Weg vor uns. Wenn wir konzentriert auftreten, werden wir aber für jeden Gegner schwer zu schlagen sein“, kommentierte Jay-Jay am Rande der Eisfläche in des heimischen MTS-Centre, das auch in der kommenden Saison wieder zu den lautesten Stadien der Liga zählen wird.