Season Preview: Metropolitan Division

Zum Start der neuen Saison der PSHL wagt die Pressestelle wie in jedem Jahr einen ausgiebigen Ausblick auf die vier Divisionen und die (zum letzten Mal) 30 Teams die in das Rennen zum den begehrten PSHL-Stanley-Cup gehen.

Als großer Favorit scheint in der Umfrage unter den Managern der Teams dabei die Tampa Bay Lightning ins Rennen zu gehen. Glaubt man den Amtsinhabern, geht der Weg über den Titel im Osten nur über die Blitze – aber auch den New York Islanders, sowie den Florida Panthers und den Philadelphia Flyers werden Chancen auf den Titel eingeräumt. Im Westen gehen die Central-Division Rivalen aus Dallas und Winnipeg als Frontrunner in die Spur, während aus der Pacific Divison, nach Meinung der Verantwortlichen, vor allem mit den Oilers, sowie den San Jose Sharks gerechnet werden muss.

Detaillierte Blicke auf die Teams, Veränderungen im Management, im Kader, kleine Rückblicke auf die Vorbereitung, sowie die Ziele für die kommende Saison werden zu lesen sein.


Die Hurricanes waren in der abgelaufenen Saison ein Durchgangslager für General Manager aller Art. Das soll in der kommenden Spielzeit unter der Führung von GM @Flill anders werden. Der PSHL-Neuling ist ein völlig unbeschriebenes Blatt und somit für alle Beteiligten sehr schwer einzuschätzen – auch weil die Hurricanes ihre Saisonvorbereitung als einziges Team unter Auschluss der Öffentlichkeit abhielten. „Wir haben unsere Saisonvorbereitung fernab großen Medieninteresses abgehalten. Das war auch mein Wunsch. Wir haben intensiv gearbeitet und in den Testspielen konnte ich erste gute Ansätze sehen. Ich kann hier jetzt viel Erzählen über etwaige Frühform usw. Aber entscheidend ist, dass wir ab dem ersten Ligaspiel voll da sind“, erklärte Flill in offensichtlich kämpferischer Stimmung. Carolina hat auch dem Papier vor allem im Tor keine wirklich starke Option, der Abwehrblock ist der jüngste der ganzen Liga. Im Angriff könnte der junge Finne Sebastian Aho für eine Überraschung sorgen. Kommt er an der Seite von Landsmann und Neuzugang Teuvo Teeravainen und dem jungen schweden Elias Lindholm gut zurecht, kann er trotz seiner körperlichen Defizite eine ganz wichtige Stütze im Angriff werden. Dazu stehen mit den Herren Nestrasil und Skinner zwei schon mit Erfahrung versehene Spieler zur Verfügung, die im richtigen System eingesetzt, wirklich hervorragend funktionieren können. Für Flill geht es vor allem darum, im ersten Jahr zu schauen, wie es um die eigene Konkurrenzfähigkeit steht, ließ er vor der Trainigshalle in Raleigh verlauten. „Das große Ziel ist, dass wir uns in der Liga stabilisieren und in jedem Spiel konkurrenzfähig sind. Natürlich wird auf uns keiner auch nur einen Penny setzen. Aber das ist normal. Wenn wir geschlossen auftreten und fighten sind wir sicher für die ein oder andere Überraschung gut.“


Das wohl interessanteste Jugend-Projekt der Liga gehört den Columbus Blue Jackets. Im Angriff toben sich Namen wie Alex Wennberg, Brandon Saad, Cam Atkinson und Boone Jenner aus – vielleicht nicht die allerbeste Qualität in forderster Linie, unter der Führung von GM @antero78 aber durchaus ein Kandidat für eine bessere Saison als zuletzt. Denn: Mit Scott Hartnell, Nick Foligno und Brandon Dubinsky stehen drei Stürmer zur Verfügung, die die gesamte vergangene Saison nicht an ihre Form aus den Vorjahren anknüpfen konnten – gelingt das wieder besser, wird die Kanone in Columbus auch wieder häufiger abgefeuert. Dazu stößt ein weiterer interessanter Neuzugang, verrät der GM: „Die eigentlich einzige Veränderung in der Off-Season ist der Zuzug von Sam Gagner der aus Philly kam und dort eine schwierige Saison hatte.“ Die Abwehr scheint nach dem Zugang von Seth Jones, sowie der Entwicklung von Ryan Murray durchaus sattelfest, mit Sergej Bobrovsky steht dazu ein ordentlicher Netminder zur Verfügung. In der Vorbereitung spielten die Blue Jackets häufig gegen den großen Rivalen aus New Jersey. Das Management ist dabei mit der Ausbeute sehr zufrieden: „Eigentlich läuft die Vorbereitung überraschend Gut. Konnte man doch den Erzfeinden aus New Jersey schon einige schmerzliche Niederlagen zuführen.“ Ob es für die Mannen aus Ohio diesmal für die Playoffs reicht – Antero selbst will sich nicht festlegen: „Für die Playoff könnte es abermals knapp werden. Letzte Saison war man schon früh aus dem Rennen um die begehrten Plätze. Das Ziel wäre schon etwas länger dabei zu sein.“ Genau wie der Amtskollege aus New Jersey kann sich auch der gebürtige Schweizer eine Spitze in Richtung der Teufel nicht verkneifen: „Die Devils ärgern ist natürlich auch diese Spielzeit wieder Oberste Vorgabe an die Mannschaft.


Auch bei den New Jersey Devils gab es im Sommer einen großen Trade zu verzeichnen. Franchise-Defender Adam Larsson wurde nach Edmonton abgegeben, im Gegenzug kam mi Taylor Hall endlich eine echte Verstärkung für den auf dem Papier doch eher schwach anmutenden Angriff der Devils. Mit Hall kommt einer der besten Winger der Welt, der an der Seite von Adam Henrique für einige Treffer sorgen wird, die seine Vorgänger nicht getroffen hätten. In der der Defensive klafft durch den Abgang von Larsson allerdings ein nicht sonderlich kleines Loch. Insgesamt freut sich GM @foi29 aber über die Änderungen im Kader, verriet er im Gespräch: „Der Kader wurde breiter und ein weniger Konkurrenzfähiger im Vergleich zur letzten Saison.“ Wie vom Kader her schon abzusehen war, taten sich die Devils in der Vorbereitung vor allem im Verhindern von Gegentreffern sehr schwer, erklärte der Manager: „Die Vorbereitungs-Spiele verliefen alles andere als überzeugend, vor allem in der Defensive. Dazu kam noch, dass die erste Linie überhaupt nicht in Fahrt kam.Wir haben noch sehr viel Arbeit vor uns. Mit der wie immer akribischen Arbeit des Managements kann aber durchaus wieder mit den Devils gerechnet werden im Kampf um die Playoffplätze im Osten. Der GM sieht’s ähnlich: „Wir wollen so lange wie möglich um die Playoffplätze mitspielen. Das wird aber sehr schwierig.“ Einen kleinen Seitenhieb in Richtung der Rivalen von den Columbus Blue Jackets konnte sich Foi29 dann aber nicht verkneifen, als er mit einem Lachen im Gesicht vermerkte: „Wir wollen auch vor Columbus sein!“


Auch bei den Islanders tat sich in der Off-Season etwas im Management. GM @riechel musste nach langer und erfolgreicher Amtszeit die Segel streichen, so kam GM @Giroud ins Amt bei den Insulanern. In seinen ersten Tagen hatte er gleich jede Menge Arbeit vor sich – so verließ Kyle Okposo die Islanders in Richtung Bufallo, als Ersatz konnte Free Agent Andrew Ladd mit viel Geld an die Seite von John Tavares gelockt werden. Der Veteran hat in Chicago und Carolina bereits bewiesen, dass mit ihm Titel gewonnen werden können und will dies auch mit seinem neuen Team wieder unter Beweis stellen. Dabei könnte auch eine gehörige Portion frisches Blut im Angriff helfen: So werden die jungen wilden um Dylan Strome versuchen, den Abgang von 2nd-Line-Center Frans Nielsen nach Detroit aufzufangen. „Ob es sich am Ende auszahlt wird man sehen“, so GM Giroud vorsichtig. Die jungen Spieler sind dann aber auch schon der einzige Bereich, in dem die Islanders sich zurückhalten und Vorsicht walten lassen: Wir hatten einige Testspiele in der wir immer Gewonnen haben aber zufrieden bin ich noch längst nicht. Wir werden im Playoff-Rennen dabei sein“, ist er sich sicher. Vor allem das Überzahlspiel der Islanders dürfte ligaweit zu den Besten gehören: Mit Nick Leddy steht ein absoluter Dynmao in den Abwehrreihen, an Spielwitz und Passgenauigkeit wird eine Formation mit John Tavares und Dylan Strome im Angriff kaum zu übertreffen sein – und wird’s mal dreckig, steht dann eben inzwischen ein Andrew Ladd vor der Hütte. Mit den Islanders muss gerechnet werden. Ich möchte einfach schönes Ice Hockey sehen auch wenn wir nicht immer als Sieger vom Platz gehen werden möchte ich das mein Team bei guter Leistung auch belohnt wird“, so Giroud zum Abschluss.


Im Kampf um den wohl begehrtesten College-Free-Agent der Saison haben die New York Rangers das Rennen gemacht – Jimmy Vesey schloß sich den Blueshirts an. Ebenfalls an Land gezogen wurde der neue GM @Esse1977 , der sein Amt als Interims-GM der Colorado Avalanche niederlegte, und nun eine Vollzeit-Anstellung am Hudson River bekommen hat. Nachdem die lange Amtszeit von Kollege Thapitsch mit einem Knall zu Ende ging, steht mit Esse nun ein neuer GM in den Startlöchern, der so einiges mit der neuen Mannschaft vor hat, wie er im Gespräch mit der Pressestelle verriet: „Kurz vor dem Start in die Saison 2016/2017 hat sich das Team gut eingespielt, und wird das trainierte umsetzen. Die Mannschaft ist schon richtig heiß auf die Begegnungen. Auf dem Weg zum Erfolg sollen auch die Neuzugänge wie Mika Zibanejad, Michael Grabner und Nick Holden helfen, erklärt er: „In die Offensive soll wieder mehr frische rein!“ Egal wer letztendlich für den neuen GM auf dem Eis steht, das Ziel ist der Geschichte des Vereines entsprechend groß gesetzt, und vor allem ganz klar formuliert: „Die Ziele sind ganz klar gesteckt: Wir wollen die Playoffs erreichen!“


Still und leise gehen die Philadelphia Flyers auch in der kommenden Saison wieder als einer der Favoriten ins Rennen. Und das obwohl sich am Kader eigentlich nichts verändert hat. Das Aushängeschild ist und bleibt die erste Angriffsformation, die mit Claude Giroux und Jakub Vorack zwei absolute Top-Stars zu bieten hat. Dahinter hat sich mit Shane Gostisbehere eine echte Überraschung der Vorsaison etabliert – er dürfte dem starken Überzahlspiel noch einen weiteren Schub geben. Trotz weniger echter Top-Spieler ein Favorit auf den Titel – das geht nur mit GM @Ignite155 , der mit seinen Flyers seit Jahren immer wieder aus mitteklasse Spielern eine absolute Top-Mannschaft formt. Als Neuzugänge stehen mit Dale Weise und Boyd Gordon zwei echte Arbeiter im Team, die auch das zweite Special-Team, die Unterzahl, gründlich verstärken dürften. „Ansonsten bin ich vor allem auf die jungen Spieler gespannt“, freute sich Ignite auf die Saison. Mitten in der Vorbereitung scheint an der Broad Street alles in Butter zu sein: „Das offizielle Trainingscamp hat vor einigen Tagen begonnen und wir haben mittlerweile ein paar gute Einheiten absolviert. Unser Kader ist aufgrund des WCOH noch nicht ganz komplett, aber die Jungs, die bereits da sind, geben Vollgas und machen auf mich einen hochmotivierten Eindruck.“ Es riecht erneut nach einer eingespielten und verschworenen Truppe, die Punkte über Punkte holen dürfte, wen alles so läuft wie man es unter Ignite erwarten darf. Die Ziele sind wie immer klar definiert: „Unser Ziel ist natürlich wieder die Qualifikation für die Playoffs. Das ist uns die letzten beiden Jahre relativ souverän gelungen. Ich denke aber, dass es dieses Jahr knapper werden wird. Wenn man erstmal in den Playoffs ist, ist alles möglich.“ Einen zu weiten Blick ins Blaue will der Manager sich dann aber doch nicht gönnen, so kurz vor dem Saisonstart: „Das ist alles noch Zukunftsmusik“, lachte er.


Mit GM @Fcnun94ibdln haben auch die Penguins im Sommer einen neuen starken Mann hinter der Bande präsentiert. Dieser hat im Grunde das gleiche Spielermaterial zur Verfügung wie sein Vorgänger – vor allem die ersten zwei Linien sind brutal. Mit Sidney Crosby und Evgeni Malkin stehen zwei der besten Center in den Reihen der Penguins, dazu kommen mit Patrick Hornqvist und altbekannten Scorern wie Chris Kunitz ordentlich Offensivpower. Die Abwehr wird angeführt von Kris Letang, dahinter sind mit Olli Maata und Justin Schultz zwei weitere interessante und offensivstarke Akteuere zu finden. Im Tor hatte sich zum Ablauf der vergangenen Saison Matt Murray in den Vordergrund gespielt – zusammen mit Marc-Andre Fleury werden die Penguins auch auf der Linie schwer zu überwinden sein. Vor allem die Leistung der eigenen Abwehr passte dem neuen Manager in der Vorbereitung aber noch überhaupt nicht: „Ich muss mich erst noch an das Team gewöhnen. In der Defensive steht uns noch viel Arbeit bevor.“ So gab es zwar ordentliche Siege gegen die Teams aus Ottawa und Los Angeles, gegen die New York Islanders gab es dann aber ein 2:5, gegen die Winnipeg Jets klingelte es sogar sieben Mal in der eigenen Hütte. „Es fehlt uns noch an Konstanz, damit wird das Spiel über sechzig Minuten auf hohem Niveau durchspielen können“, erklärte der Manager. Trotz der Kinderkrankheiten ist man in Pittsburgh optimistisch: „Ein Platz in den Playoffs sollte es schon sein. Dann ist immer alles möglich!“


Wie so viele Teams in der PSHL haben auch die Washington Capitals im Sommer das Management ausgetauscht. Aus Zeitgründen musste GM ElNinho der Liga den Rücken kehren, sein Nachfolger heisst @DennisK – der junge Mann geht als relativ unbekannter in die neue Saison, hat aber zum Start eine ligaweit unerreichte Firepower im Angriff zur Verfügung. Ovechkin, Backstrom, Oshie, Kuznetsov, Williams, Johansson. Eine Top 6, die jeden Abwehrblock das Fürchten lehren dürfte. Da hinten mit Niskanen, Alzner, Carlson und Orlov auch eine der besten Top 4 steht, und auch Goalie Braden Holty zu den fünf besten seines Faches gehört, muss man den Hauptstadtclub allein schon des Lineups wegen zu den absoluten Favoriten zählen. Mit der eigenen Saisonvorbereitung ist der neue starke Mann in Washington zwar grundsätzlich glücklich, sieht aber noch jede Menge Raum für Verbesserungen: „Wir haben ein paar sehr vielversprechende Spiele gehabt, dennoch glaube ich das wir in den ersten Saisonspielen noch zu unserer eigentlichen Form finden müssen.“ Klappt das eher früher als später, sind die Capitals wohl sehr sehr schwer zu schlagen. Trotzdem will man von großen Zielen, zumindest vorerst, nichts wissen, so DennisK weiter: „Wir wollen früh unsere Form finden und in die Playoffs einziehen!“